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Letzter Stand : 31/01/2012

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Preisdiskriminierung

Gleiche Preise für Ausländer

Wenn Sie als EU-Bürger irgendwo in der EU Produkte oder Dienstleistungen kaufen, darf von Ihnen kein höherer Preis verlangt werden als von einheimischen Bürgern, es sei denn, der Preisunterschied ist gerechtfertigt (nähere Informationen hierzu weiter unten).

Touristische Sehenswürdigkeiten verlangen von Urlaubern manchmal höhere Preise als von Einheimischen. Hierbei handelt es sich um eine unrechtmäßige Diskriminierung, die Sie nicht hinnehmen sollten.

Fallbeispiel

Gleiche Preise für Touristen aus der EU und Einheimische

Eine unrechtmäßige Diskriminierung liegt z. B. vor, wenn

  • eine nach Österreich reisende Familie aus Großbritannien mehr für einen Mietwagen zahlen muss als österreichische Staatsbürger;
  • ein deutscher Tourist mehr für den Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte in Rom bezahlen muss als ein Einheimischer;
  • eine französische Familie in einer Stadt in Portugal mehr für einen Parkplatz in Strandnähe bezahlen muss als die Bewohner der Stadt.

Wenn Sie sich einmal in einer solchen Situation befinden, sollten Sie von Ihren Rechten Gebrauch machen. Die Beratungs- und Hilfsdienste der EU English können Ihnen dabei helfen.

Rechtmäßige Preisunterschiede

Einige Preisunterschiede, z. B. höhere Kosten für den Versand von Waren ins Ausland, sind gerechtfertigt. 

Fallbeispiel

Preisunterschiede sind manchmal gerechtfertigt

Bart aus den Niederlanden besucht seinen Freund in Deutschland und geht dort in ein kommunlaes Schwimmbad. Dort muss er einen höheren Eintrittspreis zahlen als Bewohner der Gemeinde, und er fragt sich, ob es sich dabei um einen Fall von unrechtmäßiger Preisdiskriminierung handelt.

In diesem Fall ist der Preisunterschied rechtmäßig. Da das Schwimmbad von der Gemeinde betrieben und mit Gemeindesteuern finanziert wird, haben die Bewohner der Gemeinde bereits einen Beitrag zum Betrieb des Schwimmbads geleistet und profitieren deshalb von niedrigeren Eintrittspreisen.

Rat und Hilfe

Footnote

In diesem Fall die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen

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