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Zuletzt überprüft : 20/03/2018

Gesundheitsversorgung bei vorübergehendem Aufenthalt

Britischer Beschluss zur Anwendung von Artikel 50 EUV: Mehr Informationen

Vorläufig bleibt das Vereinigte Königreich Vollmitglied der EU mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten:

  • Fragen und Antworten auf der Grundlage des gemeinsamen Berichts der EU und des Vereinigten Königreichs vom 8. Dezember 2017English
  • EU-Veröffentlichungen zum BrexitEnglish
  • Informationen und Leitlinien der britischen Regierung zum BrexitEnglish

Wenn Sie als EU-Bürger/-in während eines zeitweiligen Aufenthalts in einem anderen EU-Land – egal, ob im Urlaub, auf einer Geschäftsreise oder zum Studium – unerwartet erkranken, haben Sie Anspruch auf medizinische Versorgung, wenn diese nicht bis zu Ihrer Rückkehr warten kann. Sie haben dieselben Rechte auf Gesundheitsversorgung wie Personen, die in dem betreffenden Land versichert sind.

Bei allen Auslandsreisen sollten Sie stets Ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) mitnehmen. Sie dient als Nachweis dafür, dass Sie in einem EU-Land versichert sind.

Wenn Sie Ihre Europäische Krankenversicherungskarte nicht bei sich haben oder sie nicht verwenden können (z. B. für die private Gesundheitsversorgung), darf Ihnen die Behandlung nicht verweigert werden, aber Sie müssen eventuell erst dafür zahlen und zu Hause eine Rückerstattung beantragen.

Beantragung einer Europäischen Krankenversicherungskarte

In einigen Ländern wird die Europäische Krankenversicherungskarte zusammen mit der nationalen Gesundheitskarte ausgestellt. In anderen Ländern müssen Sie sie getrennt beantragen.

Sie sollten für Ihre EKVK nichts zahlen müssen, sondern sie kostenlos von Ihrer Krankenkasse erhalten, bevor Sie Ihr Land verlassen.

Auf einigen betrügerischen Internetseiten können Sie gegen Gebühr eine Europäische Krankenversicherungskarte bestellen. Gehen Sie niemals darauf ein – wenden Sie sich stattdessen unmittelbar an Ihren öffentlichen Gesundheitsdienstleister.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse, inwieweit Ihre Krankenversicherung auch Ihre Familienangehörigen abdeckt.

Informationen über die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) in:

Wählen Sie ein Land:

Bitte beachten Sie, dass die Europäische Kommission nicht für die Inhalte fremder Internetseiten verantwortlich ist.

Beschränkungen der Benutzung der Europäischen Krankenversicherungskarte:

  • Staatsangehörige von Nicht-EU-Ländern können ihre EKVK in Dänemark, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz nicht verwenden, ausgenommen Flüchtlinge mit Wohnort in einem EU-Mitgliedstaat oder Familienangehörige von EU-Bürgerinnen/Bürgern.
  • Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz gelten für die Zwecke der EU-Vorschriften zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit als EU-Länder.
  • Die Karte deckt nicht Notfallrettung und Rückführung ins Heimatland ab. Für Fälle, in denen Sie wegen einer ernsthaften Erkrankung oder eines schweren Unfalls während Ihres Aufenthalts in einem anderen EU-Land kostenlosen Rücktransport benötigen, müssen Sie eine getrennte Versicherung abschließen.
  • Außerdem deckt die Karte weder private Gesundheitsversorgung noch die Kosten einer geplanten Behandlung in einem anderen EU-Land.

Fallbeispiel

Schließen Sie eine Reiseversicherung ab

Sven aus Schweden reist zum Skifahren nach Frankreich. Am zweiten Urlaubstag verletzt er sein Knie bei der Abfahrt und muss von der französischen Bergwacht ins Tal gebracht werden. Die hohe Rechnung für seine Rettung, die er nach seiner Rückkehr erhält, muss Sven in voller Höhe begleichen, da Such- und Rettungsmaßnahmen nicht durch die Europäische Krankenversicherungskarte abgedeckt sind.

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