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Zuletzt überprüft: 15/09/2022

Registrierung von Chemikalien in der EU (REACH-Verordnung)

Wenn Sie im EWR (In diesem Fall die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) pro Jahr eine Tonne oder mehr eines chemischen Stoffes produzieren, müssen Sie dies in der REACH-Datenbank eintragen. REACH steht für Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe.

Die REACH-Verordnung gilt für alle Chemikalien; nicht nur für diejenigen, die in industriellen Verfahren benötigt werden, sondern auch für solche, die in unserem Alltag vorkommen, z. B. in Farben, Reinigungsmitteln, Kleidung, Möbeln und Elektrogeräten. Die Verordnung betrifft somit die meisten Unternehmen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).

Nicht registrierte Stoffe dürfen weder vermarktet noch verwendet werden.

REACH gilt für Sie, wenn Ihr Unternehmen in eine der folgenden Kategorien fällt:

Zur Einhaltung der Verordnung müssen Sie die Risiken der von Ihnen hergestellten und in der EU/im EWR vertriebenen Stoffe ermitteln und bewältigen.

Bei der Registrierung solcher Stoffe müssen Sie als Hersteller oder Importeur gegenüber der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) nachweisen, wie der jeweilige Stoff sicher verwendet werden kann, und auf einem Sicherheitsdatenblatt mitteilen, welche Risikobegrenzungsmaßnahmen in der Lieferkette notwendig sind.

Wenn Ihr Unternehmen ein nachgeschalteter Anwender ist, haben Sie andere Verpflichtungen. Vor allem müssen Sie die in den Sicherheitsdatenblättern aufgeführten Risikobegrenzungsmaßnahmen treffen. Achten Sie darauf, dass Ihre Anwendungen in den Registrierungsunterlagen angegeben sind, und kommunizieren Sie mit Ihren Lieferanten und Anwendern in der Lieferkette.

Nutzen Sie den ECHA-NavigatorAls externen Link öffnen und erfahren Sie mehr über Ihre Rolle und Ihre Pflichten gemäß REACH oder über Ausnahmen, die gegebenenfalls für Ihr Unternehmen gelten.

Kleine Unternehmen finden auf den Hilfeseiten für KMU auf dem ECHA-Portal nützliche Informationen.

Wie funktioniert REACH?

Mit der REACH-Verordnung wurden neue Vermarktungsregeln für reine Stoffe, Gemische und in Produkten verwendete Stoffe eingeführt. Die Industrie ist damit verantwortlich für die

Außerdem ermöglicht die Verordnung der Europäischen Union, erforderlichenfalls zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA)Als externen Link öffnen hilft bei der Koordinierung und Umsetzung aller erforderlichen Schritte:

Gebühren und Entgelte

Für REACH sind Gebühren und Entgelte zu entrichten. Die Beträge und Fristen hängen vom konkreten Fall ab. Kleine und mittlere Unternehmen zahlen ermäßigte Gebühren und Entgelte. Ihr Unternehmen muss außerdem weitere Kosten im Zusammenhang mit REACH berücksichtigen, z. B. für:

Eine gute Zusammenarbeit mit anderen Akteuren – darunter eine frühzeitige Vorbereitung – kann Ihre Kosten erheblich senken.

Siehe auch:

Siehe auch

EU-Recht

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Nationale Chemikalien-Helpdesks

Die nationalen Helpdesks sind Ihre erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ihren Verpflichtungen gemäß der CLP- und der REACH-Verordnung.

Produktinfostelle

Ihre Produktinfostelle informiert Sie über die nationalen Produktvorschriften und hilft Ihnen beim Marktzugang in einem anderen EU-Land.

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