Zuletzt überprüft : 18/09/2018

Erbringung von Dienstleistungen im Ausland

Britischer Beschluss zur Anwendung von Artikel 50 EUV: Mehr Informationen

Ab dem 30.März 2019 gilt das EU-Recht nicht mehr für das Vereinigte Königreich, sofern nicht in einem ratifizierten Austrittsabkommen ein anderer Termin festgelegt wird oder der Europäische Rat und das Vereinigte Königreich gemeinsam eine Verlängerung des zweijährigen Verhandlungszeitraums beschließen. Weitere Informationen über die rechtlichen Konsequenzen für Unternehmen:

Wenn Sie ein registriertes Dienstleistungsunternehmen in dem Land führen, in dem Sie leben, z.B. als Architekt oder Reiseführer, können Sie diese Dienstleistungen in einem anderen EU-Land anbieten, ohne dort ein Unternehmen oder eine Zweigniederlassung gründen zu müssen.

Dies kann nützlich sein, wenn Sie beabsichtigen,

Grundsätzlich sollte es für Sie möglich sein, Dienstleistungen in einem anderen EU-Land zu erbringen, ohne alle dort geltenden Verwaltungsverfahren und Vorschriften (wie vorherige Beantragung einer Gewerbeerlaubnis) einhalten zu müssen. Möglicherweise müssen Sie jedoch den Behörden melden, dass Sie dort Dienstleistungen anbieten werden. Wenn das andere Land Ihnen landesspezifische Anforderungen auferlegt, muss es dies stichhaltig begründen.

Bei Schwierigkeiten mit Behörden können Sie sich an unsere Unterstützungs- und Beratungsdienste wenden.

Anmerkung: Wenn Sie Telekommunikations-, Rundfunk- oder elektronisch erbrachte Dienste anbieten, werden diese Dienste stets im Land des Kunden besteuert . Bei einer nicht steuerpflichtigen Person ist dies das Land, in dem sie ansässig ist oder ihren ständigen Wohnsitz oder üblichen Aufenthaltsort hat. Bei einem Unternehmen ist dies das Land, in dem das Unternehmen seinen Sitz oder eine feste Niederlassung hat, für die Sie die Dienste erbringen.

Ungeachtet dieses Grundsatzes können Sie nicht automatisch davon ausgehen, dass Sie Dienstleistungen erbringen können, ohne vor Ort eine Gesellschaft zu gründen. Ob dies möglich ist, hängt in erster Linie davon ab, wie oft, wie lange und wie regelmäßig Sie Dienstleistungen erbringen möchten.

Ferner können für bestimmte Geschäftsbereiche abweichende Vorschriften gelten, zum Beispiel für:

Wenn Sie sich zur Eintragung eines Unternehmens in einem anderen EU-Land entschließen, müssen Sie die nationalen Vorschriften für die Errichtung bzw. Eintragung einer Tochtergesellschaft, Filiale oder Agentur sowie die meisten Vorschriften des Landes zur Gründung eines Unternehmens (einschließlich der Auflagen für die Anerkennung Ihrer Berufsqualifikationenen und die Einholung der erforderlichen Genehmigungen) einhalten. Auch die Einhaltung nationaler, europäischer oder internationaler Normen könnte verlangt werden.

Erkundigen Sie sich beim einheitlichen Ansprechpartner in dem Land, in dem Sie Dienstleistungen erbringen möchten, welche Schritte Sie in Ihrem Fall unternehmen müssen.

Die einheitlichen Ansprechpartner erteilen Auskunft in ihrer Landessprache,  möglicherweise auch in Fremdsprachen. Ihr Informations- und Dienstleistungsangebot ist jedoch möglicherweise unterschiedlich.

Wählen Sie ein Land aus:

  • Kroatiencrhren
  • Lettlandlvlven
  • Liechtensteinlien
  • Litauenltlten
  • Luxemburglude
  • Maltamten
  • Niederlandenlnlen
  • Norwegennoen
  • Polenplplen
  • Portugal*pt

EU-weit einheitliche Regeln für alle Kunden

Die EU-Vorschriften verbieten Diskriminierung von Dienstleistungsempfängern aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit oder ihres Wohnortes. Dies bedeutet:

Bedenken Sie, dass bei länderübergreifenden Dienstleistungen zusätzliche Kosten anfallen können, zum Beispiel für die Lagerung oder Einhaltung von Verwaltungsverfahren. Solche Zusatzkosten könnten höhere Preise für Auslandskunden rechtfertigen.

Wie ist „Diskriminierung" zu interpretieren?

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie von einem Unternehmen unrechtmäßig diskriminiert werden oder ob Sie selbst Ihren Kunden diskriminierende Bedingungen auferlegen, wenden Sie sich an den zuständigen en in Ihrem Land.

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