Zuletzt überprüft: 09/04/2021

Beschäftigungsbedingungen

Sind Sie vom Brexit betroffen?

Neuen Beschäftigten müssen Sie die Beschäftigungsbedingungen schriftlich zur Verfügung stellen, am ersten Arbeitstag oder möglichst noch vorher. In einigen EU-Ländern (In diesem Fall die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie das Vereinigte Königreich (bis zum Ende des Übergangszeitraums)) haben Sie dafür zwischen einer Woche und zwei Monaten ab Arbeitsantritt des neuen Beschäftigten Zeit.

Ihre Arbeitsverträge oder vergleichbaren schriftlichen Erklärungen (wie beispielsweise eine Verpflichtungserklärung) müssen mindestens die folgenden Informationen enthalten oder auf die einschlägige Rechtsvorschrift verweisen:

In Bezug auf Jahresurlaub, Kündigungsfristen, Arbeitszeit und Vergütung ist es ausreichend, Ihre Beschäftigten auf die einschlägigen nationalen/regionalen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu verweisen.

Warnhinweis

In einigen EU-Ländern gelten vereinfachte Regelungen für Beschäftigte, die höchstens 1 Monat oder weniger als 8 Stunden pro Woche bei Ihnen arbeiten.

Hier finden Sie weitere nationale Informationen zu vereinfachten Beschäftigungsregelungen, die vielleicht in Ihrem Land verfügbar sind:

Wählen Sie ein Land aus:

  • Österreichatde
  • Belgien*be
  • Bulgarien*bg
  • Kroatiencrhr
  • Zypern*cy
  • Tschechien*cz
  • Dänemarkdken
  • Estlandeeeten
  • Finnland*fi
  • Frankreich*fr
  • Deutschland*de
  • Griechenlandgrelen
  • Ungarnhude
  • Irlandieen
  • Italien*it
  • Lettland*lv
  • Litauenltlten
  • Luxemburglude
  • Maltamtmten
  • Niederlandenlnlen
  • Norwegennoen
  • Polenplen
  • Portugal*pt
  • Rumänienroroen
  • Slowakeisken
  • Sloweniensien
  • Spanienesesen
  • Schweden*se

* Informationen noch nicht verfügbar.

Noch Fragen?

Arbeitnehmer/-innen aus anderen EU-Ländern: Gleichbehandlung und Arbeitserlaubnis

Als Arbeitgeber haben Sie das Recht, Mitarbeiter/-innen aus anderen EU-Ländern einzustellen. Sie müssen Arbeitssuchenden aus anderen EU-Ländern die gleiche Behandlung zukommen lassen wie Bewerbern aus Ihrem eigenen Land. Beim Einstellungsverfahren dürfen Sie keine diskriminierenden Kriterien - z. B. hinsichtlich der Nationalität - anlegen. Überdies müssen Sie gewährleisten, dass die Staatsangehörigen anderer EU-Länder zu denselben Bedingungen arbeiten (Gehalt, bezahlter Jahresurlaub usw.) wie ihre Kolleginnen und Kollegen aus Ihrem eigenen Land. Arbeitssuchende aus einem EU-Land benötigen keine Arbeitserlaubnis, wenn sie in einem anderen EU-Land arbeiten.

Sie können von Bewerberinnen und Bewerbern aus anderen EU-Ländern einen Nachweis über ihre Sprachkenntnisse verlangen. Die geforderte Sprachkompetenz sollte jedoch lediglich den Anforderungen des Arbeitsplatzes entsprechen.

Das europäische Portal zur beruflichen Mobilität - EURES - hilft Ihnen bei der Suche nach Mitarbeitern aus der gesamten EU.

Wenn Ihr Unternehmen seinen Sitz in einer Grenzregion hat, kann EURES Ihnen auch bei Verwaltungsfragen in Bezug auf Mitarbeiter helfen, die aus einem Nachbarland pendeln.

Verbundene Themen

EU-Recht

Benötigen Sie Unterstützung durch unsere Hilfsdienste?

Wenden Sie sich an unsere spezialisierten Hilfsdienste:

Ihr EURES-Berater Als externen Link öffnen

Ihr EURES-Berater kann Sie über die Arbeitsbedingungen informieren und Sie bei Einstellungsverfahren in Ihrem Land oder Ihrer grenzübergreifenden Region unterstützen.

Unternehmensförderung vor Ort

Benötigen Sie eine Auskunft zur grenzüberschreitenden Wirtschaftstätigkeit (Ausfuhr, Expansion in einem anderen EU-Land)? Das Enterprise Europe Network beantwortet Ihre Fragen kostenlos.

Weitere Unterstützungsdienste

Seite weiterempfehlen: