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Letzter Stand 11/2015

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Chemikalien (REACH)

REACH steht für Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe.  Die REACH-Verordnung sieht neue Vermarktungsregeln für Stoffe, Gemische und Erzeugnisse vor und macht die Wirtschaft für die Beherrschung der Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt verantwortlich, die von Chemikalien ausgehen können.

 

Sie dürfen keinen chemischen Stoff in der EU herstellen, vermarkten oder verwenden oder in die EU einführen, der nicht in der REACH-Datenbank registriert ist.

REACH gilt grundsätzlich für alle Stoffe - nicht nur für diejenigen, die in industriellen Verfahren Anwendung finden, sondern auch für solche, die in unseren Alltag vorkommen, z. B. in Reinigungsmitteln, Farben und Lacken oder in Produkten wie Kleidung, Möbeln und Elektrogeräten. Die Verordnung betrifft somit die meisten Unternehmen in der EU.

REACH gilt für Sie, wenn Ihr Unternehmen in eine der folgenden Kategorien fällt:

  • Hersteller: Sie stellen Chemikalien her, entweder für den Verkauf oder für die Belieferung anderer Unternehmen.
  • Importeur: Sie kaufen außerhalb der EU Chemikalien oder Gemische für den Weiterverkauf oder fertige Produkte wie Kleidung, Möbel oder Kunststoffwaren.
  • Händler/Einzelhändler: Für die Weiterverarbeitung oder den Direktverkauf an Verbraucher lagern Sie Chemikalien oder Erzeugnisse, die gefährliche Chemikalien enthalten, und bringen diese auf den Markt.
  • Nachgeschalteter Anwender: Sie gehen im Zuge Ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit mit Chemikalien um.

Informieren Sie sich mit Hilfe des ECHA-Navigators über Ihre Rolle und Ihre Pflichten gemäß REACH oder über Ausnahmen, die ggf. für Ihr Unternehmen gelten.

Wie funktioniert REACH?

Die REACH-Verordnung überträgt der Industrie die Hauptverantwortung für die Beherrschung der von Chemikalien ausgehenden Risiken und die Bereitstellung geeigneter Sicherheitsinformationen für deren Anwender in der Lieferkette. Falls erforderlich, sind ergänzende Maßnahmen auf EU-Ebene möglich.

Außerdem hat die REACH-Verordnung die Einrichtung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) beinhaltet, der die zentrale Koordinierung und Umsetzung zufällt.

Die Registrierung ist obligatorisch für Stoffe, die in Mengen von 1 Tonne oder mehr pro Jahr und pro Unternehmen hergestellt oder eingeführt werden. Für Stoffe, die bereits seit langem auf dem Markt sind und rechtzeitig vorregistriert wurden, erfolgt die Registrierung in drei Phasen zum 1. Dezember 2010, 31. Mai 2013 und 31. Mai 2018.

Bei der Bewertung prüft die ECHA die Qualität der Informationen in den Registrierungsdossiers und allen Versuchsvorschlägen, um unnötige Versuche - insbesondere Tierversuche - auszuschließen. Die Mitgliedstaaten bewerten Stoffe im Hinblick auf spezielle Gesundheits- und Umweltrisiken.

Eine Zulassung ist für bestimmte besonders besorgniserregende Stoffe erforderlich, um sicherzustellen, dass ihre Risiken ausreichend beherrscht werden und dass diese Stoffe schrittweise durch sicherere Alternativen ersetzt werden, sobald diese wirtschaftlich vertretbar und technisch machbar sind.

Beschränkung kann eine Begrenzung oder ein Verbot der Herstellung, der Vermarktung oder Anwendung bestimmter Stoffe bedeuten, wenn sie ein unannehmbares Gesundheits- oder Umweltrisiko sind.

Wie erfülle ich die REACH-Anforderungen?

Dies hängt vor allem von der Rolle Ihres Unternehmens ab. Sind Sie Hersteller, Importeur, Händler oder Anwender chemischer Stoffe oder Erzeugnisse, die bestimmte chemische Stoffe enthalten? Zur Einhaltung der Verordnung müssen Sie die Risiken der Stoffe, die Sie herstellen und in der EU/im EWR vertreiben, ermitteln und bewältigen.

Bei der Registrierung der Stoffe müssen Sie als Hersteller oder Importeur gegenüber der ECHA nachweisen, wie der Stoff sicher verwendet werden kann, und mitteilen, welche Risikobegrenzungsmaßnahmen in der Lieferkette notwendig sind. Wenn Ihr Unternehmen ein nachgeschalteter Anwender ist, brauchen Sie nichts zu registrieren, haben aber andere Verpflichtungen.

Vor allem müssen Sie die Risikobegrenzungsmaßnahmen aus den Sicherheitsdatenblättern anwenden, darauf achten, dass Ihre Anwendungen in den Registrierungsdossiers gemeldet sind und mit Ihren Händlern und Anwendern in der Lieferkette kommunizieren.

Welche Kosten fallen an?

Für REACH sind Gebühren und Entgelte zu entrichten. Die Beträge und Fristen hängen vom konkreten Fall ab. KMU zahlen ermäßigte Gebühren und Entgelte. Ferner muss Ihr Unternehmen alle anderen (in)direkten Kosten im Zusammenhang mit REACH berücksichtigen (gemeinsame Nutzung von Daten, sozioökonomische Analyse, Stoffsicherheitsbeurteilungen, Suche nach Ersatzstoffen usw.). Eine gute Zusammenarbeit mit anderen Akteuren kann Ihre Kosten erheblich senken. Dies erfordert eine gute Vorbereitung und ausreichend Zeit.

 

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