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Letzter Stand : 02/10/2014

Einkommensteuer im Ausland – Deutschland

In welcher Situation befinden Sie sich?

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Gemeinsame Rechte in allen EU-Ländern


* Noch keine Informationen von den nationalen Behörden übermittelt

Welches Einkommen ist in Deutschland zu versteuern?

  • Sie leben mehr als sechs Monate in Deutschland? Ein zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten Dauer ist ein gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland. Ein gewöhnlicher Aufenthalt oder ein Wohnsitz in Deutschland führen dazu, dass  Sie Ihr weltweites Einkommen dort versteuern müssen.
  • Sie haben höchstens sechs Monate in Deutschland gelebt? Wenn Sie in Deutschland weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt haben,  zahlen Sie dort nur Steuern auf das dort erzielte Einkommen.
  • Sie beziehen Einkommen aus anderen EU-Ländern? Vergewissern Sie sich, dass Sie auf dasselbe Einkommen nicht zweimal Steuern zahlen.

Wie viel müssen Sie zahlen?

Was bleibt von Ihrem Bruttoeinkommen in Deutschland nach dem Steuerabzug übrig

Einkommensteuersätze für Veranlagungszeiträume ab 2010

Für die Veranlagungsjahre 2010 bis 2012 wird jedem Arbeitnehmer ein Grundfreibetrag von 8.004 Euro gewährt. Für 2013 beträgt dieser 8.130 € und ab 2014 beträgt der Grundfreibetrag 8.354 €.

Für darüber hinausgehende Einkommen beginnt die Steuerbelastung bei 14% und erhöht sich mit steigendem Lohn bis auf 45 %.

Außerdem wird ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% Ihrer Einkommensteuer erhoben.

Wenn Sie zudem ein Mitglied in einer Kirchensteuer erhebenden Religionsgemeinschaft sind, zahlen Sie Kirchensteuer. Die Kirchensteuer bemisst sich nach der Einkommensteuer und beträgt 8% (in Bayern und Baden-Württemberg) bzw. 9% (in anderen Bundesländern).

Bei der Berechnung der Lohnsteuer werden bestimmte Abzugsbeträge berücksichtigt.

Wann und wie zahlen Sie?

Ihr Arbeitgeber zieht die fälligen Steuern von Ihrem Gehalt ab. Mit dem Interaktiven Lohn- und Einkommenssteuerrechner des Bundesministeriums der Finanzen können Sie Ihre voraussichtliche Lohnsteuerbelastung ermitteln.

Neben den fälligen Steuern werden auch die fälligen Arbeitnehmerbeiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen (Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung) vom Arbeitgeber direkt vom Lohn einbehalten.

Ist Ihr Gehalt Ihre einzige Einkommensquelle? – In diesem Fall brauchen Sie keine Steuererklärung abzugeben.

Sie möchten eine Steuererklärung abgeben, um bestimmte Steuerfreibeträge nutzen zu können? – Dann schicken Sie diese vor Ende Mai des Folgejahres an das für Sie zuständige Finanzamt.

Einsprüche/Klagen

Ihr Finanzamt informiert Sie über Ihre Rechte und Pflichten. Eingehendere Beratung können Sie von Steuerberatern oder Anwälten erhalten. Diese Personen können Sie auch vertreten.

Sie können Ihren Steuerbescheid beim Finanzamt anfechten und erforderlichenfalls in weiterer Folge beim Finanzgericht Klage erheben. Sie haben einen Monat Zeit, einen Bescheid anzufechten.

Links

Deutsche Regierung – Informationen zur Einkommensteuer

Informieren Sie sich auch über Ihre Rechte in der EU.


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Gemeinsame Rechte in allen EU-Ländern


* Noch keine Informationen von den nationalen Behörden übermittelt

Welches Einkommen ist in Deutschland zu versteuern?

  • Sie leben mehr als sechs Monate in Deutschland? Ein zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten Dauer ist ein gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland. Ein gewöhnlicher Aufenthalt oder ein Wohnsitz in Deutschland führen dazu, dass  Sie Ihr weltweites Einkommen dort versteuern müssen.
  • Sie haben höchstens sechs Monate in Deutschland gelebt? Wenn Sie in Deutschland weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt haben,  zahlen Sie dort nur Steuern auf das dort erzielte Einkommen.
  • Sie beziehen Einkommen aus anderen EU-Ländern? Vergewissern Sie sich, dass Sie auf dasselbe Einkommen nicht zweimal Steuern zahlen.

Wie viel müssen Sie zahlen?

Was bleibt von Ihrem Bruttoeinkommen in Deutschland nach dem Steuerabzug übrig?

Einkommensteuersätze für Veranlagungszeiträume ab 2010

Die tariflichen Einkommensteuersätze steigen progressiv mit dem zu versteuernden Ein-kommen, und zwar von 14% bis auf 45%. Mit dem Interaktiven Lohn- und Einkommensteu-errechner des Bundesministeriums der Finanzen können Sie Ihre voraussichtliche jähr-liche Einkommenssteuerbelastung ermitteln.

Außerdem wird ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % Ihrer Einkommensteuer erhoben.

Wenn Sie zudem ein Mitglied in einer Kirchensteuer erhebenden Religionsgemeinschaft sind, zahlen Sie Kirchensteuer. Die Kirchensteuer bemisst sich nach der Einkommensteuer und beträgt 8% (in Bayern und Baden-Württemberg) bzw. 9% (in anderen Bundesländern).

Wann und wie zahlen Sie?

Sie müssen vierteljährliche Steuervorauszahlungen (auf der Grundlage Ihrer Einkünfte vom Vorjahr) zum Ausgleich Ihrer erwarteten endgültigen Steuerschuld leisten.

Sie haben ein neues Unternehmen gegründet? Dann werden Sie vom Finanzamt aufgefordert, im Voraus Angaben über die Höhe Ihres zu erwartenden Gewinns zu machen. Auf dieser Grundlage wird das Finanzamt die Höhe der Vorauszahlungen zu den zu zahlenden Steuern festlegen.

In beiden Fällen müssen Sie bis Ende Mai des Folgejahres eine Steuererklärung an das für Sie zuständige Finanzamt abgeben.

Einsprüche/Klagen

Ihr Finanzamt informiert Sie über Ihre Rechte und Pflichten. Eingehendere Beratung können Sie von Steuerberatern oder Anwälten erhalten. Diese Personen können Sie auch vertreten.

Sie können Ihren Steuerbescheid beim Finanzamt anfechten und erforderlichenfalls in weiterer Folge beim Finanzgericht Klage erheben. Sie haben einen Monat Zeit, einen Bescheid anzufechten.

Links

Steuerrecht – EU und einzelne Länder
Deutsche Regierung – Informationen zur Einkommensteuer

Informieren Sie sich auch über Ihre Rechte in der EU.

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Rat und Hilfe

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