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Letzter Stand 03/11/2016

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Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung

Wer im Europäischen Wirtschaftsraum (EU mit Island, Liechtenstein und Norwegen) gefährliche Chemikalien in Verkehr bringt, muss die CLP-Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (Classification, Labelling and Packaging) beachten. Sie ergänzt die REACH-Verordnung und gewährleistet, dass die von chemischen Stoffen ausgehenden Gefahren den Arbeitnehmern und Verbrauchern durch Piktogramme und Standardangaben auf den Etiketten und Sicherheitsdatenblättern zur Kenntnis gebracht werden.

Das neue System für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Chemikalien trat am 1. Juni 2015 in Kraft. Alle Wirtschaftsteilnehmer, die gefährliche Chemikalien im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr bringen, müssen die dafür geltenden Vorschriften einhalten.

Wenn Sie mit den EU-Rechtsvorschriften im Chemiebereich nicht vertraut sind, können Sie sich im Leitfaden Chemikaliensicherheit und Ihr Unternehmen einen Überblick verschaffen. Im Vorfeld der Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Gefahrstoffen sollten Sie ggf. den mit der REACH-Verordnung und den einschlägigen Rechtsvorschriften zu Bioziden English und Pestiziden English verbundenen Verfahren Rechnung tragen.

Gefährliche Chemikalien

Bevor Sie chemische Stoffe oder Gemische auf den Markt bringen, müssen Sie

  • sämtliche davon ausgehenden Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ermitteln und sie nach Maßgabe der festgestellten Risiken einstufen;
  • gefährliche Chemikalien nach dem in der CLP-Verordnung festgelegten Standardsystem kennzeichnen und verpacken, damit Arbeitskräfte und Verbraucher vor deren Handhabung über ihre Wirkungen informiert sind.

Wenn Sie einen gefährlichen Stoff als solchen oder in einem Gemisch in Verkehr bringen, dann müssen Sie seine Einstufung und Kennzeichnung zwecks Aufnahme in das von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) erstellte Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis   melden [228 KB]. Die Meldung ist kostenlos und muss binnen eines Monats ab dem erstmaligen Inverkehrbringen des Stoffes oder Gemisches erfolgen. Wenn Sie Importeur sind, beginnt diese einmonatige Frist am Tag, an dem ein Stoff (als solcher oder in einem Gemisch) in das Zollgebiet der EU gelangt.

Wie erfolgt die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung?

Seit Juni 2015 müssen Sie zwei Regeln beachten:

  • Nehmen Sie die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung chemischer Stoffe gemäß dem neuen CLP-System vor und unterrichten Sie Ihre Nutzer über die Einstufung.
  • Kennzeichnen und verpacken Sie Gemische chemischer Stoffe nur nach dem neuen CLP-System.

Die Frist für die Umetikettierung und das Umpacken von Gemischen, die bereits vor Juni 2015 im Handel waren, endet am 1. Juni 2017.

Einhaltung der CLP-Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung

Die CLP-Verordnung gilt für ein breites Spektrum von Unternehmen:

  • Hersteller
  • Einführer und Wiedereinführer von Stoffen oder Gemischen
  • Hersteller bestimmter Artikel
  • Formulierer und Großhändler
  • Einzelhändler

Ihre Pflichten hängen von Ihrer Rolle in der Versorgungskette ab.

Zur Erleichterung des weltweiten Handels und zur Unterstützung der Verbraucher hat die EU die von den Vereinten Nationen entwickelten neuen weltweiten Regeln (Globally Harmonised System – GHS) in die CLP-Verordnung aufgenommen.

Siehe auch

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