Zuletzt überprüft : 04/05/2018

Jahresabschlüsse

Britischer Beschluss zur Anwendung von Artikel 50 EUV: Mehr Informationen

Ab dem 30.März 2019 gilt das EU-Recht nicht mehr für das Vereinigte Königreich, sofern nicht in einem ratifizierten Austrittsabkommen ein anderer Termin festgelegt wird oder der Europäische Rat und das Vereinigte Königreich gemeinsam eine Verlängerung des zweijährigen Verhandlungszeitraums beschließen. Weitere Informationen über die rechtlichen Konsequenzen für Unternehmen:

Die Aufstellung von Jahresabschlüssen ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern hilft Ihnen durch die Aufzeichnung der Ausgaben und Einnahmen auch bei der Einschätzung der Wirtschaftskraft Ihres Unternehmens. In der EU tätige Gesellschaften mit beschränkter Haftung müssen unabhängig von ihrer Größe Abschlüsse erstellen und beim zuständigen nationalen Unternehmensregister einreichen.

Als selbständige/-r Unternehmer/-in oder in einer Unternehmensstruktur mit unbegrenzter Haftung unterliegen Sie hinsichtlich der Rechnungslegung nicht den EU-Vorschriften. Erkundigen Sie sich in diesem Fall nach den Vorschriften der einzelnen EU-Länder.

Vereinfachungen für kleine Unternehmen

Bei kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten umfasst der Jahresabschluss lediglich eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung und einige Erläuterungen. Die EU-Länder können darüber hinaus eine Rechnungsprüfung und einen Managementbericht verlangen.

Besondere Vereinfachungen für Kleinstunternehmen

Als Kleinstunternehmen gelten Unternehmen, die folgende Bedingungen erfüllen:

Die EU-Länder können niedrigere Beträge festsetzen, überprüfen Sie daher in jedem Fall die entsprechenden Vorschriften.  Wenn Ihr Unternehmen zwei Jahre hintereinander zwei dieser drei Kriterien nicht einhält, gelten die Regeln für kleine Unternehmen!

Je nachdem, in welchem Mitgliedstaat Sie ansässig sind, kommt Ihr Kleinstunternehmen möglicherweise auch in den Genuss folgender Erleichterungen:

Die vereinfachten Regeln sind im EU-Recht vorgesehen, doch nicht alle EU-Länder wenden sie an.

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* Noch keine Informationen von den nationalen Behörden übermittelt

Internationale Rechnungslegungsstandards

Nach EU-Recht müssen alle börsennotierten Gesellschaften in der EU ihren konsolidierten Abschluss nach einheitlichen, weltweit anerkannten Standards aufstellen, den International Financial Reporting Standards (IFRS). Die meisten EU-Länder erlauben auch, dass nicht börsennotierte Unternehmen ihre Abschlüsse nach den IFRS aufstellen. Außerdem haben einige Länder die Erlaubnis oder Verpflichtung zur Anwendung der IFRSen auch auf Einzelabschlüsse bestimmter Unternehmen ausgeweitet.

Die Standards wurden von einem internationalen unabhängigen Gremium erarbeitet – dem International Accounting Standards Boarden (IASB) – und von der EU übernommen.

Vorschriften für Unternehmen außerhalb der EU

Um den Handel insgesamt zu vereinfachen und die Kosten für alle Beteiligten zu senken, setzt sich die EU für eine weltweite Angleichung der Rechnungslegungsregeln ein. Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, die mit der EU Handel treiben, werden angeregt, ihre Jahresabschlüsse ebenfalls gemäß den IFRS oder gleichwertigen nationalen Standards aufzustellen.

EU-Recht

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