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Der Euro wird in 17 EU-Ländern verwendet. Hier erfahren Sie mehr über den Euro, die Wechselkurse anderer Währungen und den Gebrauch von Bargeld und Karten im Ausland.
Der Euro ist das gesetzliche Zahlungsmittel von rund 331 Millionen Menschen in 17 EU-Ländern: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern.
Das Euro-Symbol ist „€“. Die Euro-Scheine sind in allen Ländern identisch, die Münzen hingegen gestaltet jedes Land selbst. Eine Seite ist überall gleich, die andere trägt ein besonderes nationales Emblem. Alle Scheine und Münzen sind im gesamten Euroraum einschließlich vieler Überseegebiete (z. B. Azoren, Ceuta und Melilla, Französisch-Guayana, Guadeloupe, Kanarische Inseln, Madeira, Martinique, Mayotte, Réunion, St. Pierre und Miquelon) gültig.
Im Einvernehmen mit der EU verwenden auch Monaco, San Marino und Vatikanstadt den Euro als ihre nationale Währung. Daher verfügen sie über das Recht, eine gewisse Anzahl an Euromünzen mit ihren eigenen nationalen Seiten herauszugeben. De facto wird der Euro auch in einigen Ländern und Gebieten wie Andorra, Kosovo oder Montenegro als Zahlungsmittel genutzt.

EU-Länder, in denen der Euro verwendet wird: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern.
EU-Länder, in denen der Euro nicht verwendet wird: Bulgarien, Dänemark, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechische Republik, Ungarn und Vereinigtes Königreich.
Die Wechselkurse unterliegen Schwankungen, doch im Januar 2012 betrug der Gegenwert für einen Euro etwa:
| Land | Währung | Wechselkurs |
|---|---|---|
| Bulgarischer Lew | 1,95 | |
| Tschechische Krone | 25,9 | |
| Dänische Krone | 7,43 | |
| Pfund Sterling | 0,83 | |
| Ungarischer Forint | 310 | |
| Litauischer Litas | 3,45 | |
| Lettischer Lats | 0,69 | |
| Polnischer Zloty | 4,44 | |
| Rumänischer Leu | 4,30 | |
| Schwedische Krone | 8,94 | |
| Chinesischer Renminbi Yuan | 8,15 | |
| Indische Rupie | 68,4 | |
| Japanischer Yen | 100 | |
| Russischer Rubel | 41,5 | |
| US-Dollar | 1,28 |
Die aktuellen Wechselkurse
finden Sie auf der Website der Europäischen Zentralbank. Beim Umrechnen hilft Ihnen dieser praktische Wechselkursrechner ![]()
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. In europäischen Ländern außerhalb des Euroraums akzeptieren viele Hotels, Geschäfte und Restaurants, insbesondere in Touristenzentren, den Euro neben der Landeswährung, sind dazu jedoch gesetzlich nicht verpflichtet.
Dank entsprechender EU-Regelungen können Sie heute überall in der EU zu denselben Bedingungen Geld am Automaten abheben wie bei einer beliebigen Bank in Ihrem Heimatland, die nicht Ihre Hausbank ist. Für Lastschriften oder Zahlungen mit Kreditkarte in Euro zahlen Sie dieselben Gebühren wie zu Hause. Auch für eine Banküberweisung in Euro (bis zu 50 000 Euro) zahlen Sie dasselbe – unabhängig davon, ob es sich um eine Überweisung im eigenen Land oder in ein anderes EU-Land (oder nach Island, Liechtenstein und Norwegen) handelt. Allerdings legt jede Bank ihre eigenen Gebühren fest. Das Gleiche gilt für Transaktionen in Euro (z. B. zwischen Euro-Konten) in Ländern außerhalb des Euroraums und für Zahlungen in schwedischen Kronen und rumänischem Leu.
Mehr Informationen zur Verordnung über grenzüberschreitende Zahlungen in Euro
Zurzeit wird mit Unterstützung der EU ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum aufgebaut, um den elektronischen Zahlungsverkehr – per Kreditkarte, Debitkarte, Banküberweisung oder Lastschrift – innerhalb des Euroraums genauso einfach zu gestalten wie innerhalb eines Landes.
Sie können mit bis zu 10 000 Euro Bargeld (oder einer vergleichbaren Summe in einer anderen Währung bzw. in Vermögenswerten) in die EU ein- bzw. aus der EU ausreisen, ohne dies anzumelden. Wenn Sie allerdings mehr als 10 000 Euro mitführen, müssen Sie dies bei der Zollbehörde anmelden. Mit diesen Bargeldkontrollen sollen Geldwäsche und andere Straftaten unterbunden werden. In einigen EU-Ländern werden Bargeldkontrollen bei Personen vorgenommen, die von einem EU-Land in ein anderes reisen.
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