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Letzter Stand : 22/01/2014

travel

Reisende mit eingeschränkter Mobilität

Flugreisen

Auch wenn Ihre Mobilität eingeschränkt ist, sollten Sie wie jeder andere mit dem Flugzeug reisen können.

Sie haben Anspruch auf kostenlose Hilfe beim Ein- und Ausstieg, während des Flugs und auf Flughäfen vor und nach dem Flug.

Um diese zu erhalten, sollten Sie sich mindestens 48 Stunden vor dem Abflug an die Fluggesellschaft, den Flugscheinverkäufer oder den Reiseveranstalter wenden und erklären, welche Art von Hilfe Sie benötigen.

Ihnen darf die Beförderung nicht wegen Ihrer eingeschränkten Mobilität verweigert werden, außer wenn das Flugzeug physisch zu klein ist oder wenn Sicherheitsbedenken bestehen.

Luftverkehrsunternehmen brauchen Ihnen keine Hilfe beim Essen oder der Einnahme von Arzneimitteln während eines Fluges anzubieten. Wenn Sie - etwa während eines längeren Fluges - derartige Hilfe benötigen, kann die Fluggesellschaft verlangen, dass Sie sich von einer anderen Person begleiten lassen.

Wenn Sie bei der Reise Probleme haben, Hilfe zu erhalten, sollten Sie dies den Flughafenbehörden oder der betreffenden Fluggesellschaft melden.

Wenn Sie mit deren Antwort nicht zufrieden sind, können Sie sich an die zuständige nationale Behörde des Landes wenden, in dem sich der Vorfall ereignet hat.

Bahnreisen

Auch wenn Ihre Mobilität eingeschränkt ist, sollten Sie wie jeder andere mit der Eisenbahn reisen können. Und Sie sollten von dem Schienenverkehrsunternehmen leicht Informationen über die Zugänglichkeit der Züge erhalten.

Außerdem haben Sie Anspruch auf kostenlose Hilfe beim Ein-, Aus- und Umstieg, während der Fahrt und auf dem Bahnhof vor und nach der Reise.

Um diese zu erhalten, sollten Sie sich mindestens 48 Stunden vor der Abreise an das Schienenverkehrsunternehmen, den Fahrscheinverkäufer oder den Reiseveranstalter wenden und erklären, welche Art von Hilfe Sie benötigen.

Ihnen darf die Beförderung nicht wegen Ihrer eingeschränkten Mobilität verweigert werden, außer wenn dies aufgrund der Zugangsregeln des Unternehmens unbedingt erforderlich ist.

Wenn Sie bei der Reise Probleme haben, Hilfe zu erhalten, sollten Sie dies der Bahnhofsverwaltung oder dem betreffenden Schienenverkehrsunternehmen melden.

Wenn Sie mit deren Antwort nicht zufrieden sind, können Sie sich an die zuständige nationale Behörde des Landes wenden, in dem sich der Vorfall ereignet hat.

Dei EU-Länder können bestimmte Züge von diesen Anforderungen ausnehmen - nämlich reine Inlandszüge und internationale Züge, deren Reise außerhalb der EU beginnt oder endet.

Weitere Informationen darüber erhalten Sie bei den nationalen Vollzugsbehörden.

Busreisen

Auch wenn Ihre Mobilität eingeschränkt ist, sollten Sie wie jeder andere mit dem Bus reisen können.

Ihnen darf es nicht wegen Ihrer eingeschränkten Mobilität verweigert werden, einen Fahrschein zu kaufen, eine Buchung vorzunehmen oder einzusteigen - außer wenn dies wegen gesetzlich vorgeschriebener Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen unbedingt erforderlich ist oder wenn aufgrund der Infrastruktur keine sichere Beförderung gewährleistet werden kann.

Bei Fernreisen (über 250 km)

  • muss das Unternehmen eine Person Ihrer Wahl kostenlos mitreisen lassen, wenn dadurch Sicherheitsbedenken aufgehoben werden, die Sie andernfalls an der Reise hindern würden,
  • haben Sie Anspruch auf Hilfe an bestimmten Busbahnhöfen English sowie beim Ein- und Ausstieg.

Um diese kostenlose Hilfe zu erhalten, sollten Sie sich mindestens 36 Stunden vor der Abreise an das Busunternehmen, den Fahrscheinverkäufer oder den Reiseveranstalter wenden und erklären, welche Art von Hilfe Sie benötigen.

Der Reiseveranstalter oder der Bahnhofsvorsteher können verlangen, dass Sie sich vor der geplanten Abfahrt - aber nicht länger als eine Stunde vorher - an einem bestimmten Ort einfinden.

Wenn Sie bei der Reise Probleme haben, Hilfe zu erhalten, sollten Sie dies der Busbahnhofsverwaltung oder dem betreffenden Busunternehmen melden.

Wenn Sie mit deren Antwort nicht zufrieden sind, können Sie sich an die zuständige nationale Behörde des Landes wenden, in dem sich der Vorfall ereignet hat.

Schiffsreisen

Auch wenn Ihre Mobilität eingeschränkt ist, sollten Sie wie jeder andere mit dem Schiff reisen können.

Außerdem haben Sie Anspruch auf kostenlose Hilfe beim Ein-, Aus- und Umstieg, während der Fahrt und im Hafen.

Um diese zu erhalten, sollten Sie sich mindestens 48 Stunden vor dem Abfahrt an das betreffende Unternehmen, den Fahrscheinverkäufer oder den Reiseveranstalter wenden und erklären, welche Art von Hilfe Sie benötigen.

Selbst wenn Sie dies nicht getan haben, müssen das Unternehmen und der Terminalbetreiber alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um Ihnen beim Ein- und Aussteigen und bei der Schiffsreise zu helfen.

Wenn Sie in Bezug auf Unterkunft, Sitzplatz oder Hilfe besondere Bedürfnisse haben oder medizinische Hilfsmittel mitführen müssen, müssen Sie das dem Fahrscheinverkäufer bei der Buchung mitteilen.

Das Beförderungsunternehmen kann verlangen, dass Sie sich aus Gründen der Sicherheit oder der Beschaffenheit des Schiffes oder der Hafeninfrastruktur von einer weiteren Person begleiten lassen. Diese Begleitperson darf kostenlos mitreisen.

Wenn Sie bei der Reise Probleme haben, Hilfe zu erhalten, sollten Sie dies den Hafenbehörden oder dem Beförderungsunternehmen melden.

Wenn Sie mit deren Antwort nicht zufrieden sind, können Sie sich an die zuständige nationale Behörde des Landes wenden, in dem sich der Vorfall ereignet hat.

Rat und Hilfe

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