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Letzter Stand : 01/02/2016

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Roamingtarife

Wenn Sie Ihr Mobiltelefon in anderen EU-Ländern verwenden – um anzurufen, eine SMS zu verschicken oder im Internet zu surfen –, kann Ihnen Ihr Mobilfunkanbieter nicht beliebig viel berechnen.

Durch den „Eurotarif" für das Roaming English sind die Kosten für diese Dienste in der ganzen EU begrenzt – und horrende Rechnungen gehören der Vergangenheit an.

Für Anrufe, SMS und das Herunterladen von Daten aus dem Internet gelten folgende Höchsttarife:

 

1. Juli 2014

30. April 2016

15. Juni 2017**

Abgehende Anrufe (pro Minute)

0,19 Euro

nationaler Tarif + max. 0,05 Euro

Keine zusätzlichen Roaminggebühren, es gilt der nationale Tarif







 

Ankommende Anrufe (pro Minute)

0,05 Euro

nationaler Tarif + max. 0,01 Euro

Ausgehende SMS (je SMS)

0,06 Euro

nationaler  Tarif + max. 0,02 Euro

Herunterladen von Daten (pro MB*)

0,20 Euro

nationaler Tarif + max. 0,05 Euro

* Die Preisobergrenze gilt pro MB, abgerechnet wird aber nach Kilobyte.

Preise ohne MwSt.

** Roamingentgelte entfallen, sofern Sie Ihr Mobiltelefon nur zeitweilig im Ausland nutzen. Für eine dauerhafte Nutzung Ihrer SIM-Karte in einem anderen Land können Mobilfunkbetreiber aber weiterhin Entgelte erheben.

Diese Preisobergrenzen gelten für alle – es sei denn, Sie haben einen bestimmten Dienst oder ein bestimmtes Paket gewählt. Natürlich kann Ihr Mobilfunkbetreiber günstigere Tarife anbieten. Sie sollten also Ausschau halten.

Detaillierte Auskünfte in länderbezogenen Fragen erhalten Sie von der zuständigen nationalen Regulierungsbehörde English .

Bekanntgabe der Preise

Wenn Sie innerhalb der EU eine Grenze überqueren, muss Ihnen Ihr Mobilfunkbetreiber eine SMS mit den Preisen für aus- und eingehende Anrufe, SMS und Datenvolumen schicken, die in dem neuen EU-Land gelten.

Keine bösen Überraschungen mehr

Damit Sie beim Erhalt Ihrer Rechnungen für die Internetnutzung im Ausland keinen Schock bekommen, ist das Datenvolumen, das Sie herunterladen können, im Wert weltweit auf 50 Euro (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) begrenzt, sofern Sie mit Ihrem Betreiber keine andere Obergrenze vereinbart haben. Außerdem erhalten Sie eine Warnung, sobald 80 % dieses vereinbarten Grenzwerts erreicht sind.

Fallbeispiel

Keine unvorhergesehenen Riesenrechnungen mehr

Aniko aus Ungarn nutzt zahlreiche Apps auf ihrem Smartphone: Musik-Streaming-Dienste, soziale Netze, um mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben, und Karten, um Geschäfte und Gaststätten zu finden. Im Urlaub in Griechenland vergisst sie, die automatischen Aktualisierungen ihres Smartphones abzuschalten. Sie braucht jedoch nicht zu befürchten, plötzlich eine Riesenrechnung zu erhalten, denn die Kosten für ihre Internetnutzung sind automatisch auf 50 Euro (+ MwSt.) begrenzt, sofern sie mit ihrem Mobilfunkbetreiber nichts anderes vereinbart hat.

Was tun, wenn etwas schief läuft?

Sie sind der Meinung, Ihr Betreiber habe Ihre diesbezüglichen Rechte missachtet:

  • Weisen Sie ihn oder den betreffenden Dienstanbieter auf Ihre Rechte und seine Pflichten English hin und verlangen Sie vorbehaltlich weiterer Schritte eine Lösung des Problems.
  • Wenn dessen Reaktion Sie nicht zufriedenstellt, können Sie sich an die zuständigen nationalen Regulierungsbehörden English wenden. Diese sind meist in der Lage, den Streit beizulegen. Sie haben in vielen Fällen besondere Verfahren eingeführt, um Probleme gerecht und rasch zu lösen. Sie können sich bei ihnen über Nutzungsbedingungen, Dienstqualität, Zugang zu Netzen und Diensten und Roamingdienste beschweren.

Fallbeispiel

Wehren Sie sich gegen überhöhte Rechnungen ihres Dienstanbieters!

Die Dänin Birgit erhielt nach ihrem Urlaub in Italien eine hohe Rechnung für die Benutzung ihres Smartphones. Sie wandte sich an ihren Betreiber, wies ihn auf die Obergrenzen und Höchstpreise gemäß der EU-Vorschriften hin und verlangte eine Überprüfung der Rechnung. Daraufhin erhielt sie eine neue, berichtigte Rechnung.

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    Nationale Regulierungsbehörden

    Wenden Sie sich bei Problemen oder Fragen bezüglich der neuen Preisobergrenzen an die nationale Regulierungsbehörde in dem EU-Land, in dem Ihr Mobilfunkbetreiber seinen Sitz hat.