Navigationsleiste
Diese Fragen gingen bei einer europäischen Verbraucherberatungsstelle ein und wurden von dieser beantwortet. Haben Sie weitere Fragen?
Kontaktieren Sie Ihr Europäisches Verbraucherzentrum vor Ort
English
.
NEIN - Der Verkäufer ist für die Lieferung Ihrer Bestellung verantwortlich. Es ist die Aufgabe des Verkäufers, den Zustelldienst zu kontaktieren und nachzuweisen, dass das Produkt ausgeliefert wurde. Wenn der Verkäufer dies nicht nachweisen kann, muss er Ihnen den Artikel erneut zuschicken oder Ihnen die Kosten erstatten.
NEIN - Die siebentätige Widerrufsfrist für Online-Einkäufe ist zwar noch nicht abgelaufen, doch Sie haben durch das Herunterladen der Lieder eine Dienstleistung erworben und diese bereits in Anspruch genommen. Sie können von einer Dienstleistung nicht zurücktreten, wenn deren Erbringung bereits mit Ihrem Einverständnis begonnen hat.
NEIN - Nach EU-Recht dürfen Sie zwar einen Kauf, den Sie im Internet oder über eine andere Fernabsatzmethode
(z. B. per Telefon oder im Versandhandel) getätigt haben, innerhalb von sieben Tagen widerrufen, davon ausgenommen sind jedoch Buchungen von Urlauben, Reisen, Unterkünften oder Freizeitaktivitäten.
Der Verkäufer kann jedoch in seinen allgemeinen Bedingungen festlegen, dass Sie eine Bestellung widerrufen dürfen und Ihnen die Kosten vollständig oder zum Teil erstattet werden. Lesen Sie das Kleingedruckte des Vertrags, um zu sehen, ob dies der Fall ist.
JA - Wenn Sie im Internet einen Artikel kaufen, haben Sie nach dessen Lieferung sieben Tage Zeit, um sich zu überlegen, ob Sie ihn behalten möchten oder nicht. Sie müssen Ihre Entscheidung nicht begründen. Informieren Sie einfach den Verkäufer darüber, dass Sie vom Kauf zurücktreten möchten. Er muss Ihnen den gesamten Kaufpreis erstatten, einschließlich der Kosten, die Sie für die Lieferung des Artikels bezahlt haben.
Die Kosten für die Rücksendung des ungewünschten Artikels an den Verkäufer müssen allerdings Sie tragen.
Beachten Sie jedoch, dass das Fernabsatzrecht
bei Online-Auktionen, Finanzdienstleistungen sowie bei Buchungen in den Bereichen Transport, Unterkunft, Verpflegung und Freizeitaktivitäten nicht gilt.
JA -
Sie haben sieben Tage Zeit, um Ihre Meinung zu ändern und von einem Kauf zurückzutreten
. Dies gilt, wenn Sie Waren außerhalb eines Ladengeschäfts, also z. B. per Telefon oder Fax, im Versandhandel oder im Internet gekauft haben. Diese siebentätige Widerrufsfrist beginnt an dem Tag, an dem Sie die Waren in Empfang nehmen.
Wenn ein bestellter Artikel nicht innerhalb von 30 Tagen geliefert wird, können Sie vom Kauf zurücktreten. Wenn Sie die Ware bereits bezahlt haben, muss der Verkäufer Ihnen den Betrag innerhalb von 30 Tagen erstatten.
Sie können dieselben Verbraucherrechte geltend machen, die Ihnen auch beim Kauf in einem Ladengeschäft zustehen, d. h., Sie haben bei Neuwaren Anspruch auf eine Zwei-Jahres-Garantie.
Wenn Ihr Drucker innerhalb von sechs Monaten nach der Lieferung kaputt ging, kontaktieren Sie den Verkäufer. Er muss den Drucker reparieren oder umtauschen oder Ihnen, wenn weder Reparatur noch Ersatzlieferung möglich sind, die Kosten erstatten. Nach Ablauf der ersten sechs Monate müssen Sie nachweisen, dass Sie den Schaden am Drucker nicht verursacht haben; dies kann unter Umständen schwierig sein.
NEIN - Der Verkäufer ist für die Lieferung Ihrer Bestellung verantwortlich. Es ist die Aufgabe des Verkäufers, den Zustelldienst zu kontaktieren und nachzuweisen, dass das Produkt ausgeliefert wurde. Wenn der Verkäufer dies nicht nachweisen kann, muss er Ihnen den Artikel erneut zuschicken oder Ihnen die Kosten erstatten.
NEIN - Der Verkäufer trägt die Verantwortung für den Versand Ihrer Bestellung. Der Verkäufer muss die Gitarre reparieren, ersetzen oder Ihnen die Kosten erstatten.
Wenn Ihnen eine Lieferung übergeben wird, ist es immer ratsam, den Zustand der Ware im Beisein des Zustellers zu überprüfen, damit später nicht behauptet werden kann, dass die Ware beschädigt wurde, als sie sich bereits in Ihrem Besitz befand.
Wenn Sie im Internet einkaufen, haben Sie dieselben Rechte wie beim Einkauf in einem Ladengeschäft. Das heißt
Prüfen Sie die allgemeinen Bedingungen und die Rückgaberichtlinien, die auf dem Internetauftritt des Verkäufers angegeben sind. Kontaktieren Sie den Verkäufer, erklären Sie ihm das Problem und fragen Sie ihn nach einer Lösung. Wenn Sie keine zufriedenstellende Antwort erhalten und der Verkäufer in der EU ansässig ist, können Sie sich an das Europäische Verbraucherzentrum
English in Ihrem Land wenden.
Wenn Sie Waren von einer Privatperson kaufen, stehen Ihnen weder das Recht, Ihren Kauf nach Lieferung zu widerrufen, noch die gesetzlichen Garantien zu, die Sie beim Einkauf bei einem gewerblichen Verkäufer hätten.
In diesem Fall können Sie sich nur auf die Informationen beziehen, die Ihnen zum Zeitpunkt des Kaufes vorlagen. Wenn der Artikel nicht den Angaben entspricht, unter denen er angeboten wurde, können Sie ihn zurücksenden und eine Kostenerstattung verlangen.
Zögern Sie nicht, privaten Verkäufern detaillierte Fragen zum Produkt zu stellen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Online-Auktionsportale unterscheiden sich in einigen grundlegenden Punkten von Online-Shops:
Beim Kauf von Waren im Rahmen von Online-Auktionen sind Sie nicht unbedingt durch das Fernabsatzrecht
geschützt. Auktionen sind von diesen EU-Rechtsvorschriften ausdrücklich ausgenommen, obwohl einige Länder das Fernabsatzrecht auch auf Online-Auktionen ausgeweitet haben.
Wenn Sie Waren nicht von einem Unternehmen, sondern von einer Privatperson kaufen, wie dies bei Online-Auktionen häufig der Fall ist, fällt dieses Geschäft nicht unter das Verbraucherschutzgesetz
. Im Gegensatz zu zwei Personen, die als Privatpersonen handeln, kauft bei einem „Verbrauchergeschäft“ eine Privatperson Waren oder Dienstleistungen von einem Verkäufer, der in Ausübung seiner geschäftlichen, gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit handelt.
Allerdings bieten alle angesehenen Online-Auktionsportale Ihren Käufern ein gewisses Maß an Schutz sowie umfangreiche Beratung über sicheres Einkaufen auf ihren Webseiten.
Für den Einkauf im Internet benötigt der Verkäufer bestimmte persönliche Angaben von Ihnen (in der Regel Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Bankverbindung). Auf dem Internetauftritt muss jedoch angegeben sein, inwieweit Ihre personenbezogenen Daten geschützt werden.
Sie müssen auf dem Internetauftritt die Möglichkeit haben, die Sammlung Ihrer Daten sowie die Nutzung Ihrer Kontaktdaten für andere Zwecke als für die betreffende Transaktion zu untersagen. In der Praxis können Sie dies meist über ein Ankreuzfeld im Bestellformular angeben.
NEIN - Der Verkäufer ist gesetzlich verpflichtet, auf seinem Internetauftritt folgende grundlegende Informationen zu veröffentlichen, damit Sie ihn bei Problemen kontaktieren können: Name des Unternehmens, Registrierungsnummer, Anschrift (nicht nur ein Postfach), E-Mail-Adresse und Telefonnummer.