Zuletzt überprüft: 09/04/2019

Gleichbehandlung und Freizügigkeit

Britischer Beschluss zur Anwendung von Artikel 50 EUV: Mehr Informationen

Arbeitnehmer/-innen aus anderen EU-Ländern: Gleichbehandlung und Arbeitserlaubnis

Als Arbeitgeber haben Sie das Recht, Mitarbeiter/-innen aus anderen EU-Ländern einzustellen. Sie müssen Arbeitssuchenden aus anderen EU-Ländern die gleiche Behandlung zukommen lassen wie Bewerbern aus Ihrem eigenen Land. Beim Einstellungsverfahren dürfen Sie keine diskriminierenden Kriterien - z. B. hinsichtlich der Nationalität - anlegen. Überdies müssen Sie gewährleisten, dass die Staatsangehörigen anderer EU-Länder zu denselben Bedingungen arbeiten (Gehalt, bezahlter Jahresurlaub usw.) wie ihre Kolleginnen und Kollegen aus Ihrem eigenen Land. Arbeitssuchende aus einem EU-Land benötigen keine Arbeitserlaubnis, wenn sie in einem anderen EU-Land arbeiten.

Kroatische Staatsangehörige müssen in Österreich eventuell nach wie vor eine Arbeitserlaubnis vorlegen. Genauso benötigen Staatsangehörige bestimmter EU-Länder eine Arbeitserlaubnis in Kroatien. Weitere Informationen zum Thema Arbeitserlaubnis in der EU.

Sie können von Bewerberinnen und Bewerbern aus anderen EU-Ländern einen Nachweis über ihre Sprachkenntnisse verlangen. Die geforderte Sprachkompetenz sollte jedoch lediglich den Anforderungen des Arbeitsplatzes entsprechen.

Eine Diskriminierung aus folgenden Gründen ist ebenfalls gesetzlich verboten:

Das europäische Portal zur beruflichen Mobilität - EURES - hilft Ihnen bei der Suche nach Mitarbeitern aus der gesamten EU.

Wenn Ihr Unternehmen seinen Sitz in einer Grenzregion hat, kann EURES Ihnen auch bei Verwaltungsfragen in Bezug auf Mitarbeiter helfen, die aus einem Nachbarland pendeln.

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