Europäisches Jugendportal
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Sozial, nicht radikal!

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Die Medien sind voll von Berichten über junge Menschen, die sich radikalen Gruppen anschließen. Hier erfährst du, was die EU dagegen unternimmt.

Jugendarbeiter/-innen können sich auf der Website des Radicalisation Awareness Network oder von IMPACT Europe über bewährte Verfahren zur Vorbeugung von Radikalisierung informieren und austauschen.

 

Nicht in meinem Namen!

Nach den terroristischen Anschlägen in Frankreich und Dänemark Anfang 2015 verpflichteten sich EU-Kommissar Tibor Navracsics und die Bildungsminister der EU-Länder am 17. März in Paris, die europäischen bürgerlichen Werte in der Bildung stärker zu berücksichtigen. Darüber hinaus hat die EU mehrere Projekte zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses finanziert.

 

Die Religionsgemeinschaften tragen ebenfalls zur Lösung des Problems bei. Mit der Kampagne #NotInMyName setzt sich beispielsweise die in London ansässige „Active Change Foundation“ dafür ein, dass Moslems in den sozialen Medien öffentlich gegen Terrorismus eintreten. Die Kampagne findet nun auch in anderen Ländern statt.

 

Sozial aktiv – voll integriert

Die Radikalisierung junger Menschen geschieht meist über das Internet oder ihr direktes Umfeld. Eine stärkere Integration in die Gesellschaft kann helfen, dies zu vermeiden. Laut einer Eurobarometer-Umfrage unter jungen Menschen in der EU ist die Anzahl junger Menschen, die nach eigenen Angaben Mitglied mindestens einer Organisation waren (Sportverein, politische Partei, Menschenrechtsorganisation o. ä.) von 56 % im Jahr 2013 auf 49 % im letzten Jahr zurückgegangen. Am beliebtesten waren Sportvereine (29 %), Jugend- oder Freizeitklubs (16 %) und Bürgervereinigungen (11 %).

 

Auf dem Europäischen Jugendportal findest du Möglichkeiten, dich aktiv in die Gesellschaft einzubringen: Als Freiwillige/-r im Ausland mit dem Europäischen Freiwilligendienst oder beispielsweise im Rahmen von Praktika, Stipendien oder Wettbewerben. Deinen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt! Wenn du die Jugendpolitik mitgestalten möchtest, solltest du am strukturierten Dialog teilnehmen und den Entscheidungsträgern zeigen, wo's langgeht!

 

Nützliche Links

Veröffentlicht: Fr, 06/11/2015 - 15:11


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