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Homophobie begegnen

© Flickr, Valerie Everett
Kampflesbe, Schwuchtel, widernatürlich - Homophobie ist verletzend! Aber wie verhalte ich mich, wenn ich ihr begegne? Ein Flyer gibt Tipps für den Alltag!

Mit Homophobie ist die Feindlichkeit gegenüber Lesben und Schwulen gemeint. Ob ein "Du bist doch schwul!" auf dem Schulhof oder Geläster nach dem Outing eines Kollegen - Homophobie zeigt sich in Witzen, abwertenden Sprüchen oder einen ablehnenden Haltung.


Weil nicht nur Beleidigungen verletzend sind, sondern auch Wegschauen oder Todschweigen, solltest du handeln und dich einmischen. Bei Kindern, die z.B. das Wort schwul als Schimpfwort verwenden, solltest du hinterfragen, ob sie die Bedeutung eigentlich wirklich verstehen. Wenn nach dem Outing eines Kollegen fiese Sprüche fallen, zeig Respekt für den mutigen Schritt.


Ein häufiges Vorurteil lautet "Homosexualität ist erblich oder anerzogen". Was sage ich, wenn solch ein Satz in einer Diskussion fällt? Ein gutes Argument wäre zum Beispiel, dass sich Homosexualität weder allein auf erbliche Faktoren noch auf Erziehung zurückführen lässt und die Auffassung besteht, dass wahrscheinlich sehr viele Faktoren gemeinsam wirken müssen, um eine homosexuelle Identität zu entwickeln.

 

Diese und weitere Arbeitshilfen für den Alltag findest du in dem Flyer "Homophobie begegnen", den die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und das Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"  entwickelt haben. In der Reihe sind außerdem die Flyer "Antisemitismus begegnen" und "Rassismus begegnen" erschienen.

Gepubliceerd: Do, 02/10/2014 - 14:12


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