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IP/00/579

Brüssel, den 6. Juni 2000

Eritrea: Die Kommission erhöht ihre Hilfe für die Opfer des Kriegs und der Dürrekatastrophe

Die Europäische Kommission hat beschlossen, weitere 20.000 Tonnen Getreide für die von dem Krieg und der Dürrekatastrophe in Eritrea betroffene Bevölkerung sowie für die eritreischen Flüchtlinge im Sudan bereitzustellen. Mit diesem Beschluß, der auf den Beschluß vom 23. Mai zur Lieferung von 20.000 Tonnen Getreide für Eritrea (IP/00/510 vom 23. Mai 2000) folgt, reagiert die Kommission auf die sich verschlechternde humanitäre Lage.

Diese neue Lieferung soll über das Welternährungsprogramm in Eritrea und im Sudan verteilt werden. Damit erhöht sich die Gesamtmenge des im Jahr 2000 für Eritrea bereitgestellten Getreides auf 65.400 Tonnen. Ein Schiff mit einer früheren Lieferung der EG von 20.000 Tonnen wird derzeit in Massawa (Eritrea) entladen. Diese Hilfe soll über Nichtregierungsorganisationen (NRO) verteilt werden.

Eine Mission des Amtes der Europäischen Kommission für Humanitäre Hilfe (ECHO) prüft zur Zeit die humanitäre Lage in Eritrea im Hinblick auf die Bereitstellung einer Soforthilfe. Diese Mission ermittelt weitere dringende Maßnahmen, die mittels einer Finanzierung durch ECHO über die bereits gebundenen 2 Mio. € hinaus von NROs durchgeführt werden könnten.

Die Europäische Kommission beobachtet die Lage aufmerksam und ist nach wie vor besorgt über die humanitären Folgen der Kämpfe für die Zivilbevölkerung von Eritrea. Besondere Besorgnis ruft dabei die Tatsache hervor, daß der Konflikt die Entladung und Verteilung der Nahrungsmittelhilfe erheblich erschwert.


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