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Forschungsgebäude Energetikum – Living Lab

Im Living Lab wird erforscht, wie zukünftige Gebäude energie- und kosteneffizient betrieben werden können.

Über das Projekt

Das Forschungsgebäude „Energetikum“ ist ein hochmodernes Versuchsgebäude. Es bietet die Möglichkeit, unter Berücksichtigung des realen Nutzerverhaltens, komplexe gebäudetechnische Untersuchungen durchzuführen. Ziel ist es, den Nutzerkomfort zu maximieren und dabei gleichzeitig den Ressourceneinsatz zu minimieren. 

Ressourcen schonen und energieeffizient leben

Ein Living Lab („Lebendes Labor“) ist eine besondere Forschungseinrichtung und Methode, bei der die realen Nutzungsanforderungen bereits frühzeitig in die Forschungsarbeiten einbezogen werden. 

Der Vorteil dabei ist, dass Rückmeldungen sofort in den Entwicklungsprozess integriert werden können und nicht erst in einer späteren Phase getestet werden müssen. Das spart Geld, Zeit und Ressourcen.

Das Energetikum in Pinkafeld ist ein solches Living Lab. In dem Forschungsgebäude wird daran gearbeitet, Gebäude der Zukunft als effiziente und intelligente Energiespeicher zu gestalten.

Wissenschaftler, Mitarbeiter und Studierende nutzen das hochmoderne Modellgebäude mit 850m² Forschungsraum und 2.000 Sensoren. Es bietet maximale Behaglichkeit bei optimaler Ressourcenausnutzung. Konkret werden Lösungen für Energiebereitstellung, Energiespeicherung und Energieverteilung sowie deren Vernetzung erarbeitet. Darüber hinaus werden Methoden entwickelt, um den Betriebsführungsprozess eines Gebäudes mit intelligenten Sensoren automatisiert optimieren zu können. 

„Das Energetikum leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende, indem es technologische Grundlagen schafft, um regenerative Energiesysteme zukünftig effizienter einsetzen zu können“, sagt Studiengangsleiter Prof.(FH) Dr. Christian Heschl. Und fügt hinzu: „Ohne den finanziellen Beitrag der Europäischen Union in der Höhe von 584 000 Euro wäre dieses Forschungsprojekt nicht möglich.“

Im Jahr 2015 erhielt das Energetikum den Umweltpreis „klimaaktiv Bronze“.

© Bilder: View / J. Vass, FH Burgenland, Roman Huditsch 

Zahlen und Fakten
  • Arbeitsplatz für fixe 16 Mitarbeiter plus 12 flexible Arbeitsplätze
  • 850m² topmoderner Forschungsraum
  • Labor für Energiespeicher und Gebäudeklimatisierungssysteme
Koordinator:
Forschung Burgenland und Fachhochschule Burgenland
EU-Förderung:
EUR 2 240 000
Partner:
N/A
Ort:
Österreich, Pinkafeld, Burgenland
Zeitraum:
2014 - 2020
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