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Wie wir in Zukunft Auto fahren

Vernetzte Mobilität: Mit EU-Mittel schneller am Ziel

Über das Projekt

Am Campus Hagenberg der Fachhochschule Oberösterreich widmet sich die Forschungsgruppe „Networks & Mobility“ der Zukunft der vernetzten Mobilität. Mit dem hauptsächlich aus EU-Geldern unterstützten Forschungsprojekt „Connected Vehicles“ soll der Straßenverkehr vorausschauend, effizient, sicher und umweltfreundlich gestaltet werden.

Fahrzeuge kommunizieren miteinander und mit der Umwelt

Die „Connected Vehicles“-Technologie ermöglicht es Fahrzeugen, sowohl miteinander als auch mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Viele Autos verfügen bereits über eine „Connected Vehicle“-Funktion und zwar in Form eines Navigationssystems. Das Navigationssystem empfängt Daten über Verkehrsstaus und informiert den Fahrer kurz darauf über mögliche Ausweichrouten.

An der FH Hagenberg geht man nun einen Schritt weiter und entwickelt Verkehrsmodelle, die Prognosen für eine zukünftige Verkehrssituation abgeben. Diese Modelle versuchen, den Stau vorauszusagen und einen Blick auf die kommende Verkehrslage zu werfen. 

„Jedes Fahrzeug informiert darüber, wo es gerade ist und wo es hin will. Aus diesen Informationen gestalten wir ein dynamisches Bild der zukünftigen Verkehrslage und lenken Fahrzeuge frühzeitig um, um Staus zu vermeiden“, erklärt Projektleiter FH-Prof. DI Dr. Gerald Ostermayer. 

Der Vorschlag des Navigationssystems für neue Routen basiert dann nicht auf einem bereits eingetretenen Stau, sondern auf dessen Prognose. 

„Jeder Autofahrer kennt und fürchtet Streckenabschnitte, die chronisch überlastet und staugefährdet sind. Wir wollen dafür sorgen, dass diese Szenarios der Vergangenheit angehören“, sagt Ostermayer und fügt hinzu: „Der finanzielle Beitrag des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union ist eine wichtige Unterstützung bei der Realisierung unseres Forschungsprojekts.“ Die EU fördert dieses Projekt mit 635 120 Euro und trägt damit vier Fünftel der Gesamtkosten von 793 900 Euro.

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Zahlen und Fakten
  • Vorhersage und Umfahrung potenzieller Stauzonen
  • Verkleinerung des Spritverbrauchs
  • Entlastung der Umwelt
Koordinator:
FH Oberösterreich – Upper Austria University of Applied Sciences
EU-Förderung:
EUR 635 120
Partner:
N/A
Ort:
Österreich, Hagenberg, Oberösterreich
Zeitraum:
2016 - 2019
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