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DRAGON – innovativer Tunnelbau

Wertvolle Rohstoffe mit der DRAGON-Technologie gewinnen und nachhaltig verwenden

Über das Projekt

Beim Bau eines Tunnels fallen mehrere Millionen Kubikmeter Gestein an, die in den meisten Fällen auf der Deponie landen. Durch die DRAGON-Technologie wird dieses Material bereits vor Ort automatisch analysiert und sortiert. Dabei werden die wertvollsten Rohstoffe abgeschieden und finden in der weiterverarbeitenden Industrie (z.B. Keramik-, Stahlindustrie, etc.) Verwendung.

Wie Tunnelausbruchmaterial mit DRAGON nachhaltig genutzt werden kann

Europaweit fallen ca. 800 Millionen Tonnen Gestein bei Tunnelbauprojekten an. Die Montanuniversität Leoben hat in Kooperation mit dem restlichen DRAGON Konsortium eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, die wertvollen Rohstoffe industriell zu verwerten: Online-Analyseverfahren bewirken eine gezielte Materialaufbereitung direkt auf der Baustelle und machen sie somit für die Weiterverarbeitung nutzbar. Das Verfahren wurde erfolgreich beim Projektpartner Herrenknecht getestet. Ermöglicht hat dieses 4,5 Mio. €-Forschungsprojekt eine EU-Förderung. 

DRAGON ist ein sehr fortschrittlicher Ansatz in der Tunnelbautechnologie, der den Einsatz des Tunnelausbruchmaterials als wertvollen Rohstoff zum Beispiel in der Zement-, Stahl-, Keramik- oder Glasindustrie gestattet – jährlich sollen dadurch zusätzlich 150 Mio. € erwirtschaftet werden.  

Projektleiter Univ.-Prof. Dr. Robert Galler: „Durch die EU-Förderung konnten wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern einen innovativen Technologieansatz entwickeln, um wertvolles Aushubmaterial industriell und nachhaltig zu nutzen.“

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Zahlen und Fakten
  • Jährlicher Mehrwert von € 150 Mio. durch gewonnene Rohstoffe
  • Umweltbelastung, CO2-Ausstoß und Deponiefläche werden durch  DRAGON reduziert 
  • 7 Projektpartner aus 5 europäischen Ländern
Koordinator:
Montanuniversität Leoben
EU-Förderung:
EUR 3 200 000
Partner:
PORR Bau Gmbh (Österreich), Herrenknecht AG (Deutschland), B+G Betontechnologie + Materialbewirtschaftung AG (Schweiz), Jacques Burdin Ingenieur Conseil (Frankreich), PE North West Europe Limited (Großbritannien), Indutech instruments GmbH (Deutschland)
Ort:
Österreich, Leoben, Steiermark
Zeitraum:
2012 - 2015
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