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Weitere Ausdehnung


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Weiterer Ausbau

Der Euro ist heute für viele europäische Bürger die neue Währung. In diesen zehn Jahren führen immer mehr Länder den Euro ein. Der 11. September 2001, der Tag, an dem gekidnappte Flugzeuge in Gebäude in New York und Washington gelenkt werden, ist gleichbedeutend mit dem „Krieg gegen den Terror“. Auch die EU-Mitgliedstaaten arbeiten jetzt bei der Verbrechensbekämpfung enger zusammen. Mit dem Beitritt von zehn neuen Ländern zur EU im Jahr 2004 sowie von Bulgarien und Rumänien im Jahr 2007 können die politischen Gräben zwischen Ost und West endgültig als überwunden betrachtet werden. Im September 2008 bricht eine weltweite Finanzkrise aus. Der Vertrag von Lissabon wird von allen EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet und tritt 2009 in Kraft. Durch ihn erhält die EU moderne Institutionen und effizientere Arbeitsverfahren.

11. September 2001

Gekidnappte Flugzeuge fliegen in die Twin Towers des World Trade Center in New York und in das Pentagon-Gebäude in Washington. Dabei sterben fast 3000 Menschen. Die EU-Mitgliedstaaten stellen sich beim Kampf gegen den internationalen Terror entschieden an die Seite der Vereinigten Staaten.

1. Januar 2002

Euro-Geldscheine und -Münzen werden in zwölf Mitgliedstaaten zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Das Geld zu drucken, zu prägen und dann in Umlauf zu bringen ist eine große logistische Aufgabe. Es geht um mehr als 80 Milliarden Münzen. Die Geldscheine sind für alle Länder gleich. Bei den Münzen ist auf der Vorderseite ein nationales Symbol zu sehen und auf der Rückseite der Wert angegeben. Alle Geldscheine und Münzen sind überall frei in Umlauf. Die Verwendung einer Münze aus Finnland (oder einem anderen Land) zum Kauf eines U-Bahn-Fahrscheins in Madrid wird für uns bald zur Selbstverständlichkeit.

2003

Die Umwälzungen in der Kommunikationstechnik schreiten voran. Viele Schulen und Haushalte verfügen jetzt über einen Zugang zum Breitband-Internet. Textnachrichten sind mittlerweile die beliebteste Form des Informationsaustauschs zwischen Personen. Einige Jahre später setzen sich die sozialen Medien und Smartphones als Kommunikationsmittel immer stärker durch.

31. März 2003

Im Rahmen ihrer Außen- und Sicherheitspolitik übernimmt die EU friedenserhaltende Einsätze im Balkan, zunächst in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und anschließend in Bosnien und Herzegowina. In beiden Fällen werden NATO-Einheiten durch EU-geführte Streitkräfte ersetzt. Die EU beschließt, für alle ihre Bürger bis 2010 einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts zu schaffen.

1. Mai 2004

Acht mittel- und osteuropäische Staaten - die Tschechische Republik, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien und die Slowakei - treten der EU bei und beenden hierdurch die Trennung Europas, die 60 Jahre zuvor auf der Konferenz von Jalta von den Großmächten beschlossen wurde. Zypern und Malta treten ebenfalls der EU bei.

Mitgliedstaaten: Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Finnland und Schweden.

Neue Mitgliedstaaten Neue Mitgliedstaaten: Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und die Slowakei.

Beitrittskandidaten: Beitrittskandidaten: Bulgarien, Rumänien und die Türkei.

 Karte - EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2004, Quelle: Europäische Union

29. Oktober 2004

Die 25 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnen einen Vertrag zur Schaffung einer „Verfassung für Europa“. Sie hat zum Ziel, die demokratische Entscheidungsfindung und die Verwaltung in einer EU mit 25 und mehr Mitgliedstaaten vereinfachen. Nach der Ablehnung des Verfassungsentwurfs durch die französischen und die niederländischen Wähler im Juni 2005 beschließen die Staats- und Regierungschefs der EU, eine Denkpause einzulegen.

 

16. Februar 2005

Das Kyoto-Protokoll, ein internationales Übereinkommen zur Eindämmung der globalen Erwärmung und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, tritt in Kraft. Die EU hat bei den Maßnahmen zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels stets eine Vorreiterrolle eingenommen. Die Vereinigten Staaten gehören nicht zu den Vertragsparteien des Kyoto-Protokolls.

1. Januar 2007

Durch den Beitritt von zwei weiteren osteuropäischen Staaten steigt die Zahl der EU-Mitgliedstaaten auf 27. Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die Türkei sind ebenfalls Beitrittskandidaten.

Mitgliedstaaten: Mitgliedstaaten: Belgien, Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Slowenien, Slowakei, Finnland, Schweden und Vereinigtes Königreich.

Neue Mitgliedstaaten: Neue Mitgliedstaaten: Bulgarien und Rumänien

Beitrittskandidaten: Beitrittskandidaten: Kroatien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die Türkei.

Karte - EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2007, Quelle: Europäische Union

13. Dezember 2007

Die 27 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnen den Vertrag von Lissabon, durch den die früheren Verträge geändert werden. Er hat zum Ziel, die EU demokratischer, effizienter und transparenter zu machen und gleichzeitig globale Aufgaben wie Klimawandel, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung anzugehen. Der Vertrag von Lissabon wird von allen EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet und tritt am 1. Dezember 2009 in Kraft.

September 2008

Die Weltwirtschaft wird von einer schweren Finanzkrise erschüttert. Auslöser sind Immobilienkredite in den Vereinigten Staaten. Mehrere europäische Banken geraten ebenfalls in Schwierigkeiten. Die Krise führt zu einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten.

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