Europäische Union

Spanien

Überblick

Hauptstadt: 

Madrid

Fläche: 

505 944 km2

Einwohner: 

46 445 828 (2016) 

Bevölkerung in % der EU-Gesamtbevölkerung: 

9,1 % (2016)

Bruttoinlandsprodukt (BIP): 

1,114 Billionen EUR (2016)

EU-Amtssprache(n): 

Spanisch

Staatsform: 

parlamentarische konstitutionelle Monarchie

EU-Mitgliedstaat seit: 

1. Januar 1986

Sitze im Europäischen Parlament: 

54

Währung: 

Euro. Mitglied des Euroraums seit 1. Januar 1999

Mitglied des Schengenraums: 

Ja, Mitglied des Schengen-Raums seit 26. März 1995.

Ratspräsidentschaft: 

Der folgende Link verweist auf eine externe Websiteaktuelle EU-Ratspräsidentschaft - Zeiträume der spanischen EU-Ratspräsidentschaft

Das spanische Festland befindet sich auf der iberischen Halbinsel und wird von Hochplateaus und Bergzügen wie den Pyrenäen und der Sierra Nevada dominiert. Im Norden grenzt das Land an Frankreich und Andorra, im Westen an Portugal. Zu Spanien gehören auch die Balearischen Inseln im Mittelmeer, die Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean und zwei autonome Exklaven in Nordafrika: Ceuta und Melilla.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Spaniens im Jahr 2015 waren Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergungs- und Gaststättenwesen (24,5 %), öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Bildung, Gesundheits- und Sozialwesen (18,7 %) sowie Industrie (17,0 %).

Die wichtigsten Partner Spaniens für Ausfuhren sind Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich, für Einfuhren sind es Deutschland, Frankreich und China.

Spanien in der EU

Europäisches Parlament

Aus Spanien kommen 54 Mitglieder des Europäischen Parlaments. Mehr zu den Abgeordneten.

Büro des Europäischen Parlaments in Spanien

Rat der Europäischen Union

Im Rat der Europäischen Union treffen sich regelmäßig die Minister der Mitgliedsländer, um EU-Rechtsvorschriften zu verabschieden und politische Maßnahmen zu koordinieren. Vertreter der spanischen Regierung nehmen regelmäßig an den Ratstagungen teil, je nachdem, welche Politikbereiche erörtert werden.

Vorsitz des Rates der Europäischen Union

Der Rat der Europäischen Union hat keinen ständigen, von einer bestimmten Person geführten Vorsitz (wie es z. B. bei der Kommission oder dem Parlament der Fall ist). Vielmehr übernimmt jedes EU-Land turnusgemäß den sechsmonatigen Ratsvorsitz.

Während dieser sechs Monate leiten Minister dieses Landes die Sitzungen der Räte zu verschiedenen Themen, wirken bei der Festlegung der jeweiligen Tagesordnung mit und fördern den Dialog mit den anderen Institutionen der EU.

Zeiträume der spanischen EU-Ratspräsidentschaft:

Januar - Juni 1989 | Juli - Dezember 1995 | Januar - Juni 2002 | Januar - Juni 2010

EU- Ratspräsidentschaft

Europäische Kommission

Spanien hat Miguel Arias Cañete zum Mitglied der Europäischen Kommission ernannt. Der Kommissar ist für Klimapolitik und Energie zuständig.

Die Kommission unterhält in jedem EU-Land so genannte Vertretungen.

Vertretung der Europäischen Kommission in Spanien

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

Spanien hat 21 Vertreter im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. Dieses Beratungsgremium – Vertreter von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und anderen Interessengruppen – wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert und gibt Auskünfte über mögliche Veränderungen im Bereich Arbeit und soziale Lage der Mitgliedsländer.

Europäischer Ausschuss der Regionen

Spanien hat 20 Vertreter im Europäischen Ausschuss der Regionen, der lokale und regionale Interessen repräsentiert. Dieses Beratungsgremium wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert und bringt den Standpunkt der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften zu EU-Rechtsvorschriften ein.

Ständige Vertretung bei der EU

Die Ständige Vertretung Spaniens in Brüssel fungiert als Bindeglied zwischen Spanien und den Organen der EU. Ihre Hauptaufgabe, ähnlich wie die der spanischen Botschaft in der EU, besteht in der möglichst wirksamen Vertretung von Interessen und Politik des Landes in der EU.

Haushalt und Finanzierung

Wie viel trägt Spanien zum EU-Haushalt bei und wie viele Zuschüsse erhält das Land?

Die finanziellen Beiträge der Mitgliedstaaten zum EU-Haushalt sind entsprechend ihrer Mittel gerecht verteilt. Je größer die Wirtschaft eines Landes, desto höher sein Beitrag – und umgekehrt. Ziel des EU-Haushalts ist nicht die Umverteilung von Wohlstand, sondern der Schutz der Bedürfnisse aller Europäerinnen und Europäer in ihrer Gesamtheit.

Aufschlüsselung der Finanzen Spaniens im EU-Haushalt 2015:

  • Gesamtzuschüsse der EU in Spanien – 13,696 Milliarden EUR
  • Gesamtzuschüsse der EU in % des spanischen Bruttonationaleinkommens (BNE) – 1,27 %
  • Gesamtbeitrag Spaniens zum EU-Haushalt – 8,772  Milliarden EUR
  • Beitrag Spaniens zum EU-Haushalt in % seines BNE – 0,81 %

Weitere Zahlen zu EU-Haushalt, Einnahmen und Ausgaben:

EU-geförderte Projekte in Spanien

Die von Spanien in den EU-Haushalt eingezahlten Mittel finanzieren europaweit Projekte wie Straßenbau, Forschungsförderung und Umweltschutz.

Hier erfahren Sie, wie Spanien von EU-Mitteln profitiert.

Praktische Informationen