Europäische Union

Europäische Stiftung für Berufsbildung (ETF)

Europäische Stiftung für Berufsbildung (ETF)

Überblick

  • Rolle: Förderung der Entwicklung des Humankapitals in Nachbarländern
  • Direktor: Cesare Onestini
  • Gründung: 1994
  • Bedienstete: 130
  • Standort: Turin (Italien)
  • Internet: ETF

Im Rahmen der EU-Außenbeziehungen unterstützt die Europäische Stiftung für Berufsbildung Nachbarländer bei der Reform ihrer Systeme der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie ihrer Arbeitsmarktsysteme, damit Fähigkeiten und Kompetenzen der Bevölkerung optimal zur Geltung gebracht werden.

Tätigkeiten

Die Europäische Stiftung für Berufsbildung fördert die Entwicklung des Humankapitals in 29 Partnerländern im Osten und Südosten Europas, in der Türkei, im südlichen und östlichen Mittelmeerraum und in Zentralasien. Sie hilft bei der Konzeption, Umsetzung und Bewertung von Strategien und Programmen und verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Förderung sozialer Mobilität und Inklusion
  • Reform der Systeme der beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • bessere Abstimmung der Leistungen dieser Systeme auf die Erfordernisse des Arbeitsmarkts

Konkret unterstützt die Stiftung die Partnerländer in ihren Bemühungen um eine wirksame, faktengestützte Strategie, die unter Einbeziehung der Bürger/-innen und Beachtung ihres Wohlergehens das Angebot im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung modernisiert und auf den Bedarf der Arbeitsmärkte auf nationaler und internationaler Ebene abstimmt.

Mithilfe von Sachverständigen leistet sie darüber hinaus technische Hilfe bei der Konzeption, Umsetzung, Überwachung und Bewertung von EU-Maßnahmen und fördert den politischen Dialog.

Genaueres über die Tätigkeiten der Stiftung entnehmen Sie ihrem Programm.

Struktur

Im Verwaltungsrat der Stiftung sind vertreten:

Den Vorsitz führt eine/-r der drei Kommissionsvertreter/-innen. Der Verwaltungsrat tagt zweimal jährlich zur Erörterung und Verabschiedung des Arbeitsprogramms und des Jahreshaushalts.

Der Direktor der Stiftung wird vom Verwaltungsrat für einen Zeitraum von fünf Jahren ernannt. Das Mandat kann um weitere drei Jahre verlängert werden.

Die Stiftung beschäftigt Sachverständige auf dem Gebiet der beruflichen Aus- und Weiterbildung (Politik und Systeme) und Arbeitsmarktpolitik. Sie werden vom Kommunikations- und Verwaltungspersonal unterstützt.

Arbeitsweise

Berufliche Aus- und Weiterbildung, Entwicklung des Humankapitals, Kompetenzen und Migration sind eng miteinander verbunden. In ihrer Arbeit mit den Partnerländern konzentriert sich die Stiftung für Berufsbildung daher auf sieben Schwerpunktbereiche:

Die Europäische Stiftung für Berufsbildung unterhält eine enge Zusammenarbeit mit

Nutzen

Qualifizierte Fachkräfte finden in ihrem Heimatland leichter einen Arbeitsplatz, wodurch sie eher vor sozialer Ausgrenzung, Armut und irregulärer Migration geschützt sind.

Partnerländer erhöhen Wohlstand und Stabilität und schaffen dadurch Chancen für Handel und Investitionen.

EU -Länder können im Zuge besser regulierter Einwanderung qualifizierte Arbeitskräfte nach Europa holen, die dort den durch den demografischen Wandel verursachten Fachkräftemangel ausgleichen.

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