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Erasmus+ Virtual Exchange: Die Welt nur einen Mausklick entfernt

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In Zeiten sozialer Medien sind die Möglichkeiten der Vernetzung höher denn je. Warum dann nicht auch das Internet einsetzen, um interkulturellen Dialog zu fördern? Aktuell startet das neue EU-Programm "Erasmus+ Virtual Exchange".

Durch die sozialen Medien, so wird oft gesagt, ist die Welt mehr zusammengerückt. Insbesondere junge Menschen – ob sie nun aus Rumänien, Frankreich oder Ägypten stammen – wissen mehr übereinander denn je, pflegen internationale Bekanntschaften und teilen Fotos, Videos und Gedanken miteinander. Die Europäische Kommission möchte diese Entwicklung nun auch als Chance des nicht-formalen Lernens nutzbar machen. Hinter der neuen Initiative steckt die Idee, dass der Kontakt sowie der Austausch mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern Akzeptanz und Toleranz fördert. Damit soll die von den EU-Bildungsministern im März 2015 verabschiedete Pariser Erklärung umgesetzt werden, deren Ziel die Förderung politischer Bildung und der gemeinsamen Werte Freiheit, Toleranz und Nichtdiskriminierung durch Bildung ist.

 

In Zusammenarbeit mit Hochschulen und Jugendorganisationen bietet das Programm jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, virtuell in moderierten Diskussionsrunden, transnationalen Projektgruppen, offenen Online-Kursen und Advocacy-Schulungen zusammenzukommen. Die Bandbreite der Themengebiete ist dabei groß: So können sich Jugendliche beispielsweise im Rahmen der moderierten Diskussionsrunden über globale, soziale oder persönliche Themen austauschen. 

 

Das virtuelle Erasmus+-Programm soll den herkömmlichen Austausch keineswegs ersetzen, sondern ihn vorbereiten, vertiefen und ausweiten. Durch seine erhöhte Reichweite soll das Programm zudem mehr jungen Menschen als bislang das Sammeln von interkulturellen Erfahrungen ermöglichen.  Involviert sind aktuell die EU-Staaten und die Länder der südlichen Partnerschaft. Künftig soll das Programm jedoch auf weitere Regionen der Welt ausgedehnt werden.

 

Weitere Infos zum Erasmus+ Virtual Exchange-Programm gibt’s hier: https://europa.eu/youth/erasmusvirtual

Offentliggjort: Tir, 10/04/2018 - 16:09


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