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Rettungsring im Yachthafen von Åmål, Schweden
© Andrew3000 / flickr.com (CC BY-NC 2.0)

Lisa erzählt von ihrem Einsatz als Europäische Freiwillige in Schweden

Lisa, 21 Jahre, hat ihren Europäischen Freiwilligendienst (EFD) von Februar 2012 bis Februar 2013 in Åmål, Schweden, verbracht. Ihr Fazit: „Die Erfahrungen, die man im Ausland macht, sind unbezahlbar!“

Warum warst du im Ausland?

Für mich stand schon seit langem fest, dass ich nach der Schule für ein Jahr ins Ausland möchte. Ich habe während meiner Schulzeit zwei Praktika im Ausland gemacht und bin deswegen sozusagen auf den Geschmack gekommen. Es reizt mich einfach, neue Länder kennen zu lernen, neue Sachen zu lernen und zu erleben und vor allem neue Menschen zu treffen. Die Erfahrungen, die man im Ausland macht, sind unbezahlbar und geben einem viel fürs „Leben danach“.

 

Wie hast du das Projekt gefunden?

Ich habe durch zwei meiner Freundinnen vom EFD erfahren und bin dann auch noch zum Informationsabend im aha gegangen, um Genaueres zu erfahren. Dann habe ich sofort begonnen, in der Projektdatenbank zu suchen und mich zu bewerben. Alles, was ich wusste, war: Ich will unbedingt in den Norden, wenn’s geht nach Schweden!

 

So habe ich mich auf Projekte im Norden konzentriert, bei denen man mit Jugendlichen oder Kindern arbeitet und habe ungefähr 50 Bewerbungen geschrieben. 5 Organisationen haben geantwortet, aber nur diese eine Organisation war auf der Suche nach einer/m Freiwilligen. Es war also ziemlich mühsam und nicht einfach, ein Projekt zu finden – der Geheimtipp lautet: Geduldig sein und nicht aufgeben! Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu.

 

Was hast du vor Ort gemacht?

Mein Projekt heißt „Europa Direkt Fyrbodal“, ein EU-Informationsbüro. Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, kein Tag ist wie der andere und es passiert eigentlich immer etwas Neues und Spannendes. Am Anfang war es etwas komisch und langweilig, weil ich noch kein Schwedisch konnte. Es ging aber recht schnell, die Sprache zu lernen, weil ganz viele Wörter dem Deutschen sehr ähneln.

 

Ich helfe beim Organisieren von verschiedenen Projekten, hauptsächlich für Jugendliche, ich schreibe den Newsletter jeden Monat, ich bin verantwortlich für die Auswahl von neuen Freiwilligen, telefonieren, ich informiere Jugendliche, die ins Ausland gehen möchten, über die verschiedenen Möglichkeiten etc. Wir sind auch sehr oft zu allen möglichen Schulen oder Messen eingeladen, um den Jugendlichen die EU näher zu bringen oder ihnen zu helfen, wenn sie beispielsweise als Freiwillige arbeiten möchten.

 

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(Quelle: aha – Tipps & Infos für junge Leute, regionaler Eurodesk Partner in Vorarlberg)