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ernst dreinschauender junger Mann mit grauem Kapuzenpulli
© Nejron Photo / Shutterstock.com

Hilfe, ich werde gemobbt!

Das Wort „Mobbing“ stammt aus dem Englischen und bedeutet anpöbeln, fertig machen, schikanieren. Mobbing ist eine Form offener und/oder verdeckter Gewalt gegen Personen über längere Zeit hinweg mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung.

Es sind nicht die alltäglichen, kleinen Konflikte gemeint, sondern böswillige Handlungen, die von einer oder mehreren Personen gegen eine Person gerichtet sind und über einen längeren Zeitraum andauern. Es kann dabei verbale und/oder physische Gewalt angewendet werden.

 

Mobbing kann viele Gesichter haben:

Direktes Mobbing:
Hänseln, Drohen, Abwerten, Beschimpfen, Herabsetzen, Bloßstellen, Schikanieren

Indirektes Mobbing:
Ausgrenzen, Ruf schädigen, unfaire Anschuldigungen, Verbreitung von Gerüchten, „Kaltstellen“ durch das Vorenthalten von Informationen, Beschädigen von Eigentum der gemobbten Person u. Ä.

 

Das Hauptziel ist, jemanden fertig zu machen. Grund genug sich dagegen zu wehren!

Betroffene Jugendliche sollten den Mut haben, sich an eine Person zu wenden, die helfen kann (Lehrer und Lehrerinnen, Schulpsychologen und -psychologinnen, Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen, Eltern, Freundinnen und Freunde, Außenstehende, Beratungsstelle). Viele Opfer schämen sich, dass sie gemobbt werden und leiden still vor sich hin.

Es ist jedoch wichtig, dass sie erwachsenen Personen, denen sie vertrauen, von Mobbing-Vorfällen erzählen. Auch der Kontakt mit Betroffenen im Internet kann helfen, das Selbstbewusstsein wieder zu gewinnen und Wege aus der Opferspirale zu finden.

 

Was kannst DU tun?

 

 

Dieser Artikel wurde vom regionalen Eurodesk Partner in Oberösterreich, JugendService OÖ zur Verfügung gestellt.