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bunte M&Ms
© Dennis Skley / flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Ess-Störungen

Mädchen und junge Frauen sind besonders gefährdet an Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Esssucht zu erkranken. Rund 5 Prozent der weiblichen Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren leiden an einer solchen Erkrankung.

Ess-Störungen entwickeln sich „schleichend“: Sie beginnen häufig mit Unzufriedenheit über das Körpergewicht bzw. mit einer Diät und können im Laufe der Zeit eine Eigendynamik entwickeln, bis sich alles nur mehr ums „Essen oder Nicht-Essen und das Körpergewicht“ dreht. Schwere Ess-Störungen können zu massiven gesundheitlichen Schäden und sozialen Problemen führen.

Je früher daher Betroffene und ihre Familien bereit sind, Unterstützung anzunehmen, umso besser und nachhaltiger sind die Erfolgsaussichten.

 

Man unterscheidet drei Arten von Ess-Störungen:

  • Anorexie = Magersucht
  • Bulimie = Ess-Brech-Sucht
  • Binge Eating Disorder = Ess-Sucht ohne Erbrechen

 

Woran erkenne ich ein gestörtes Essverhalten?

  • Gedanken kreisen um Essen, Nicht-Essen, Figur, Gewicht
  • Gestörtes Selbstbild, gestörte Körperwahrnehmung
  • strenges Diäthalten
  • Essanfälle
  • Antriebsschwäche, Resignation, sich zurückziehen
  • mehrmals tägliches abwiegen
  • depressive Grundstimmung
  • Einnahme von Entwässerungs-, Abführmitteln
  • hoher Leistungszwang
  • Weigerung, mit anderen zusammen zu essen
  • Exzessive körperliche Betätigung
  • Selbst herbeigeführtes Erbrechen nach dem Essen

 

 

Dieser Artikel wurde vom regionalen Eurodesk Partner in Oberösterreich, JugendService OÖ zur Verfügung gestellt.