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Mental health

© Flickr, by Janine

Magersucht – wenn Dünnsein alles ist

Beginnt dein Tag mit dem Blick auf die Waage? Verkneifst du dir Essen auf das du Lust hast? Bist du nie satt, hast aber immer Angst zu dick zu sein? Nicht jedes Essverhalten, das merkwürdig ist, deutet auf eine Essstörung hin. Daran erkenns

Essstörungen sind keine Seltenheit – laut einer Studie des Berliner Robert-Koch-Instituts zeigt gut ein Fünftel der 11- bis 17-Jährigen in Deutschland Symptome einer Essstörung. Für eine Magersucht kommen als Ursachen mehrere Faktoren infrage. Doch was ist das überhaupt?

 

Was ist Magersucht?

Magersucht ist eine Erkrankung, bei der die Betroffenen das Gefühl haben "zu dick" zu sein, auch wenn sie eigentlich sehr dünn sind. Das Gefühl für den eigenen Körper ist gestört. Das ganze Leben und Denken dreht sich nur noch ums (nicht) essen, das eigene Gewicht und das Abnehmen. Häufig ist Magersucht gepaart mit hohem Leistungsdenken in allen Lebensbereichen.

 

Daran erkennt man Magersucht:

  • Magersüchtige wiegen für ihr Alter zu wenig, der Body-Mass-Index (BMI) liegt unter 17,5
  • Magersüchtige verlieren Gewicht, weil sie absichtlich abnehmen.
    Außerdem kann es sein, dass sie sich selbst zum Erbrechen bringen, Abführmittel nehmen, übertrieben viel Sport machen und/oder Appetitzügler nehmen.
  • Die Angst, dick zu werden, ist stark ausgeprägt.
  • Die Hormonproduktion ist verringert. Das führt bei Frauen zu einem Aussetzen der Regelblutung und bei Männern zu einem Verlust von sexuellem Verlagen und der Potenz.

 

Wer hilft?

Wenn du Hilfe brauchst um aus einer Essstörung herauszukommen, oder jemanden kennst der Magersucht hat und du helfen möchtest, kannst du dich anonym, kostenlos und unverbindlich informieren, dich mit Leidensgenossen austauschen und dich beraten lassen: