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Safe World

© Flickr, marc falardeau

Sichere Passwörter

Mama, geheim oder 1234 - viel machen sich kaum Mühe bei der Wahl eines Passworts. Für Hacker ein leichtes, sie zu knacken. Lies hier, was ein gutes Passwort ausmacht und mit welchem Trick du dir Passwörter einfach merken kannst.

Stell dir vor, jemand knackt dein E-Mail-Passwort, das Passwort für deinen Facebook-Account oder für dein Amazon-Konto. Man muss es nicht selbst erlebt haben um zu wissen: es ist alles andere als lustig, wenn Fremde unter eigenem Namen E-Mails verschicken, Links auf Facebook posten oder teure Waren im Internet bestellen.

Und eigentlich weiß es ja jedes Kind – ein sicheres Passwort zu verwenden ist unheimlich wichtig. Trotzdem kommt es nicht selten vor, dass jemand ein Passwort für zehn verschiedene Plattformen hat.  Hacker freut das natürlich. Sie haben Werkzeuge, die vollautomatisch alle möglichen Zeichenkombinationen ausprobieren oder ganze Wörterbücher einschließlich gängiger Kombinationen aus Worten und angefügten Zahlen testen. Um das zu verhindern, solltest du die folgenden Tipps beherzigen:
 

Ein gutes Passwort sollte…

  • keinerlei Bezug zu persönlichen Daten enthalten (also nicht das Geburtsdatum oder den Namen von Mama, dem Haustier, dem besten Freund oder dem Lieblingsstar verwenden)
  • mindestens acht Zeichen lang sein
  • aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern (?!%+…) bestehen
  • wenn möglich nicht in Wörterbüchern vorkommen
  • nicht aus gängigen Varianten und Wiederholungs- oder Tastaturmustern bestehen, also nicht asdfgh oder 1234abcd usw.


Damit man sich das Passwort gut merken kann, ist es hilfreich, es aus einem Satz abzuleiten: Aus „99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont“ wird so etwa „99LaiWzH“.
 
Oder aus "Morgens stehe ich auf und putze meine Zähne" wird "MsiaupmZ" – das "i" sieht aus wie "1", "&" ersetzt das "und", so wird daraus: "Ms1a&pmZ".

 

Passwörter solltest du…

  • nirgends speichern
  • nur für jeweils ein Benutzerkonto verwenden
  • regelmäßig ändern
  • direkt ändern, wenn sie irgendwo voreingestellt sind
  • nicht an Dritte weitergeben oder per E-Mail versenden


Wer viele Online-Accounts hat, der kann auch ein Passwort-Verwaltungsprogramm wie z.B. keepass benutzen. Diese Programme generieren starke Passwörter, die sich der Nutzer aber nicht mehr einzeln merken muss. Stattdessen muss man sich nur noch ein gutes Masterpasswort überlegen und im Kopf behalten.

Auf der Website des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich findet ihr einen Passwort-Check review.datenschutz.ch/passwortcheck. Die Seite verwendet zwar eine verschlüsselte Verbindung, aus Sicherheitsgründen solltet ihr aber dennoch nicht euer richtiges Passwort, sondern nur ein typähnliches eingeben.

 

 

Quelle: watch your web