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Ein Bäckerlehrling in Vicenza


Als Azubi ins Ausland

Fremdsprachenkenntnisse verbessern, neue Arbeitsmethoden lernen und seinen Horizont erweitern - Auslandsaufenthalte machen fit für erfolgreiche berufliche Zukunft.

Im Studium ein Auslandssemester einlegen? Kein Problem. In der Berufsausbildung? Schon schwieriger. Doch auch für Azubis kann es heißen: ab ins Ausland. Weil sich das duale Ausbildungssystem in Deutschland und auch Inhalte und Prüfungsordnungen unterscheiden von denen in anderen Ländern unterscheidet ist viel Eigeninitiative gefragt.

 

Wer sich für eine berufliche Weiterbildung im Ausland interessiert, findet zum Beispiel bei der Informations- und Beratungsstelle (IBS) Infos über Programme von rund 70 Organisationen. Eine weitere wichtige Anlaufstelle ist „Berufsbildung ohne Grenzen“, das Beraternetzwerk der Handwerks- und Industrie- und Handelskammern (IHK) rund um Auslandsaufenthalte während der beruflichen Bildung. Die IHK beziehungsweise die Handwerkskammern (HWK) sind auch für die Anerkennung ausländischer Berufsbildungsabschlüsse zuständig.

 

Auch die deutschen Außenhandelskammern haben an ihren Standorten im Ausland verschiedene Angebote zur beruflichen Weiterbildung. Die Initiative "let's go" informiert sowohl Auszubildende als auch Betriebsinhaber über Auslandsaufenthalte während der handwerklichen Aus- und Weiterbildung. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bietet jungen Menschen während der Ausbildung die Chance, weltweit Berufserfahrung zu sammeln. Die Programme könnt ihr euch auf der Internetseite vom GIZ ansehen oder gezielt danach suchen. Die Informations- und Beratungsstelle, die auch beim GIZ angesiedelt ist, informiert über Programme der beruflichen Aus- und Weiterbildung für junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland im Ausland. In der Datenbank "Weiterbildung ohne Grenzen" findet ihr 170 Programme von 60 Anbietern.

 

Und wie soll ich das bezahlen?

Wenn du einen Teil deiner Berufsausbildung im Ausland machen willst, kannst du versuchen, dafür ein Stipendium zu bekommen. Zuschüsse gibt es zum Beispiel über das Programm Erasmus+ Berufsbildung. Außerdem gibt es über das Deutsch-französische Jugendwerk, das Deutsch-polnische Jugendwerk und über Tandem, das Koordinierungszentrum für den deutsch-tschechischen Jugendaustausch, einige Förderprogramme, um als Auszubildender nach Frankreich, Polen beziehungsweise Tschechien zu gehen.