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Workcamps - setze Schwerpunkte bei deinem Engagement!

Hast du schon von Workcamps gehört? Keine Sorge, es handelt sich nicht um Arbeitslager! Wenn du über 18 Jahre alt bist, kannst du auf diesem Weg einer Gemeinschaft in Not helfen und gleichzeitig eine fremde Kultur kennenlernen.

Ein Workcamp besteht aus einer internationalen Gruppe von acht bis 20 Freiwilligen aus etwa fünf verschiedenen Ländern, die zusammenarbeiten, um für zwei bis vier Wochen an einem Projekt einer lokalen Gemeinde mitzuwirken. Die Camps werden von kommunalen Gemeinschaften, Friedens- und Umweltorganisationen, Solidaritätsgemeinschaften, Bürgerinitiativen, gemeinnützigen Vereinen und anderen Akteuren organisiert, die an der Mitwirkung einer internationalen Gruppe an ihrer Gemeinschaft interessiert sind. Sie bieten Gelegenheit, Menschen kennenzulernen, ein sinnvolles Projekt durchzuführen und dein interkulturelles Verständnis zu erweitern. Vergiss jedoch nicht, dass Workcamps keine Urlaubsaufenthalte sind – melde dich nicht aus den falschen Gründen an!

 

„Meine Erfahrung war äußerst positiv. Ich stellte immer wieder fest, wie herzlich die Menschen in meinem Einsatzland Fremde und Personen aus anderen Kulturkreisen aufnehmen. Zu den tollsten Erlebnissen gehörten Einladungen zu den Familien der ortsansässigen Freiwilligen, ja sogar zu einer Dorfhochzeit! Wir hatten das Glück, auf eine Aufnahmeorganisation mit besonders aktiven und enthusiastischen einheimischen Freiwilligen zu treffen ... Wir haben eine Menge über die aserbaidschanische Kultur gelernt, und die Aserbaidschaner zeigten ebenfalls Interesse an uns und unseren Ländern.“

Carol Crabtree war 2002 als Freiwillige in Aserbaidschan tätig.

 

Worin bestehen die Tätigkeiten?

In einem Workcamp führen die Freiwilligen etwa 30 Stunden pro Woche Arbeiten durch, die der örtlichen Gemeinschaft oder der Umwelt zugutekommen. Dabei verrichten sie in der Regel gemeinsam Arbeiten in ländlichen oder städtischen Gebieten, für die keine besonderen Fertigkeiten erforderlich sind. An den Projekten nehmen häufig auch Mitglieder der örtlichen Gemeinschaft teil. In deiner Freizeit kannst du dich erholen, Mahlzeiten zubereiten, dich unterhalten und an Aktivitäten und Exkursionen mit anderen Freiwilligen und Einheimischen teilnehmen.

Du solltest bereit sein, in einem gemeinschaftlichen Umfeld zu leben und zu arbeiten, in dem die Lebensbedingungen oft einfach und die Arbeiten anstrengend sind – aber auch unterhaltsam und befriedigend. Für Unterkunft und Verpflegung wird normalerweise gesorgt, sodass du lediglich für deine Reisekosten, die Bewerbungsgebühr für die Entsendeorganisation und etwas Taschengeld aufkommen musst.

 

Mehr Informationen und eine Liste von Organisationen findest du hier.

 

Veröffentlicht: Mon, 22/07/2013 - 14:28


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