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Diskriminierung geschieht häufiger als Sie denken!

Gerechte Behandlung ist ein Grundrecht in der EU. Dennoch gibt es Diskriminerung. Diese kann unterschiedliche Formen annehmen, die nicht immer einfach zu erkennen sind.

Ein Mensch darf nicht aufgrund seines Alters, einer Behinderung, seines Geschlechts, seiner Rasse, Religion oder sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Jedoch nur ein Drittel aller EU-Bürgerinnen und -Bürger weiß darüber Bescheid – es ist Zeit, mehr über Ihre Rechte und Pflichten zu erfahren. Je besser Sie informiert sind, desto besser können Sie gegen Diskriminierung vorgehen.

 

Jetzt handeln!

Amnesty International bietet Ihnen verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten –  Sie können Online-Aktionen unterstützen, den Blog kommentieren oder der Organisation beitreten.

Über Ihre sozialen Netzwerke können Sie gegen die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen vorgehen. End Exclusion schlägt beispielsweise vor, Tweets an EU-Politiker zu verschicken, die besten Videos zum Thema Eingliederung mit anderen zu teilen oder selbst ein Video zu machen.

 

Formen der Diskriminierung

Eine unmittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn eine Person anderen gegenüber aus irrelevanten Gründen benachteiligt wird – etwa aufgrund ihrer Rasse oder ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder ihrer Weltanschauung, aufgrund einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung. Beispiel: Der Inhaber eines Geschäfts stellt eine einschlägig qualifizierte Person aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Bevölkerungsgruppe nicht ein.

Um eine mittelbare Diskriminierung handelt es sich, wenn scheinbar neutrale Vorschriften, Kriterien oder Verfahren zur Benachteiligung von Personen aufgrund ihrer Rasse oder ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung führen, ohne dass ein objektiver Grund hierfür besteht. Beispiel: Ein Warenhaus untersagt dem Personal das Tragen von Hüten im direkten Kontakt mit dem Kunden. Dadurch könnten Menschen, die aus religiösen Gründen ihren Kopf bedecken – wie beispielsweise muslimische Frauen – dort nicht arbeiten.

 

Sie brauchen Hilfe?

Wurden Sie diskriminiert? Hier finden Sie Hilfe und Beratung