Europäisches Jugendportal

Informationen und Chancen für junge Menschen in ganz Europa.

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Be healthy – Be yourself: EU-Initiative „Jugend und Gesundheit“

Die EU unterstützt Ihr Land, NRO und andere Akteure bei Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit junger Menschen. Mit einem verantwortungsbewussten Lebensstil können Sie Ihren Teil dazu beitragen.

Die Jugendgesundheit ist ein wichtiges Element der EU-Gesundheitsstrategie. Wie gehen Sie mit dem Thema um? Schließlich geht es um Ihre Gesundheit!

 

Die EU-Initiative „Jugend und Gesundheit“

Im Jahr 2008 nahm der Rat der Europäischen Union eine Entschließung zur Gesundheit und zum Wohlbefinden junger Menschen an. Darin betonte er, wie wichtig es sei, die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen in Europa zu fördern.

 

2009 rief die Europäische Kommission die Initiative „Jugend und Gesundheit“ ins Leben. Junge Menschen sollten in die politische Entscheidungsfindung über gesundheitsbezogene Themen einbezogen werden. Alle Akteure wurden dazu aufgerufen, sich mehr für die Verbesserung der Jugendgesundheit zu engagieren. Bei der Konferenz Be Healthy - Be Yourself, die in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jugendforum organisiert wurde, entstand ein Fahrplan für Jugendgesundheit mit Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit junger Menschen.

 

EU-Maßnahmen für Jugendgesundheit

Insbesondere drei der verschiedenen Maßnahmen der Kommission im Bereich der Jugendgesundheit können Sie in Anspruch nehmen:

Auf dem EU-Gesundheitsportal – junge Menschen finden Sie Informationen zu Gesundheitsthemen und Maßnahmen in und außerhalb Europas sowie zu EU-Programmen für öffentliche Gesundheit.

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte sparen Sie Zeit, Nerven und Geld, wenn Sie im Ausland krank werden oder eine Verletzung erleiden.

Die Weltgesundheitsorganisation/Europa – Gesundheit von Kindern und Jugendlichen warnt junge Menschen vor den Gefahren von Alkohol, Drogen und Tabak, ungeschütztem Geschlechtsverkehr, Gewalt und Verletzungen.

 

Herangehensweise der EU

Die Grundlagen für typische „Alterskrankheiten“ wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Krebs oder psychische Störungen werden bereits im Kindheits- und Jugendalter gelegt. Deswegen sollten gerade junge Menschen den Begriff der Gesundheit nicht zu eng auslegen. Die WHO schlägt beispielsweise folgende Definition vor: „Gesundheit bedeutet nicht nur, nicht krank zu sein, sondern sich in einem Zustand des vollständigen körperlichen, psychologischen und sozialen Wohlergehens zu befinden.“

Die EU zählt neben körperlicher Leistungsfähigkeit und psychologischem Wohlbefinden auch soziale Beziehungen und das Entfaltungspotenzial (zum Beispiel Möglichkeiten der Weiterbildung, Freizeitaktivitäten, Umwelt) mit dazu.