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Aktionsplan für Jugendarbeit und Jugendpolitik

Action Plan
Wie lässt sich die europäische Integration in der westlichen Balkanregion unterstützen? Ein Ansatz dafür ist der Aktionsplan für Jugendarbeit und Jugendpolitik, der beim „Europe-Western Balkans Youth Meeting“ in Ljubljana vorgestellt wurde.

55 Jugendarbeiter, politische Entscheidungsträger und Vertreter von maßgeblichen Organisationen trafen sich im September 2016 in Ljubljana beim Europe-Western Balkans Youth Meeting zum Thema „Verbindung von Jugendarbeit und Jugendpolitik“, um dafür zu sorgen, dass auch die Jugendarbeit bei der Entwicklung der Jugendpolitik mitberücksichtigt wird.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Erasmus+ Programmländern und Partnerländern in der westlichen Balkanregion brachten einen Aktionsplan vor, der die folgenden Vorschläge für Jugendarbeit und Jugendpolitik umfasst:    
 

§  Stärkung der politischen Bildung im nicht formalen Bildungsbereich 


§  Unterstützung des Unternehmergeists junger Menschen beim nicht formalen Lernen 


§  Anregung zu aktiver Beteiligung von jungen Menschen an der Politikgestaltung 


§  Entwicklung von Medienkompetenz durch Jugendarbeit 


§  Erhöhung des Bekanntheitsgrades und leichterer Zugang in Bezug auf bestehende Programme 


§  Schaffung einer engeren Verknüpfung zwischen formaler und nicht formaler Bildung.

 

Der Aktionsplan umfasst Vorschläge für Jugendbetreuer und -politische Entscheidungsträger  in den Bereichen europäische Staatsbürgerschaft, Teilhabe der Jugend, soziale Eingliederung, Jugendbeschäftigung, Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sowie Bekämpfung von Radikalisierung und Extremismus.

 

Welche Gründe stehen dahinter? In der westlichen Balkanregion hatte die Wirtschaftskrise zusammen mit der Flüchtlingskrise zu wachsender Skepsis gegenüber der Europäischen Union geführt und den Nährboden für nationalistische Bestrebungen und Rechtspopulismus bereitet.

 

Als Reaktion darauf versucht der Berlin-Prozess Stabilität und Sicherheit durch Unterstützung und eine stärkere Verbindung mit der westlichen Balkanregion zu verbessern. Im Jugendbereich bildet die „Positive Agenda for the Youth of the Western Balkans“, die von Slowenien beim Brdo-Gipfel von 2015 initiiert wurde, den Rahmen für diesen Prozess. Darauf folgte dann im Jahr 2016 die Connecting Youth Conference in Paris.

Veröffentlicht: Die, 19/12/2017 - 12:05


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