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Geht es allen jungen Menschen auf der Welt so gut wie dir?

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Wie stehen junge Menschen in deinem Land im Vergleich zur selben Altersgruppe in anderen Ländern da? Das erfährst du aus dem OECD-Index und dem "Global Youth Wellbeing“- Index.

OECD-Index – Better Life

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) erstellt im Rahmen ihrer Initiative „Better Life“ Statistiken über materielle Lebensbedingungen und Lebensqualität (Gesundheit, Bildung und Umwelt). Die Zahlen sind nach Ländern, Alter und Geschlecht aufgeschlüsselt und zeigen die relativen Fortschritte der Gesellschaften weltweit. Auf der interaktiven Karte kannst du sehen, welche Länder in welchen Kategorien am besten abschneiden.

 

Die allgemeine Zufriedenheit liegt in den OECD-Ländern bei einem Durchschnitt von 6,6 Punkten. Dänemark, Island und die Schweiz sind die Länder mit der höchsten Punktzahl.

 

65 % der Menschen im erwerbsfähigen Alter (15–64 Jahre) haben eine bezahlte Arbeit. Island führt die Statistik an (82 %), gefolgt von der Schweiz (80 %) und Norwegen (75 %). Schlusslichter sind Griechenland (49 %), die Türkei (50 %) und Spanien (56 %).

 

Im Bereich Beschäftigung gibt es geschlechterspezifische Unterschiede. Insgesamt sind 58 % der Frauen in Beschäftigung, gegenüber 73 % der Männer. Die Unterschiede sind in der Türkei und Mexiko besonders groß und in Kanada, Estland und den nordischen Ländern am kleinsten.

 

Das zivilgesellschaftliche Engagement – ausgedrückt im Anteil der Wahlbeteiligung – liegt in den OECD-Ländern im Durchschnitt bei 68 %. Nur durchschnittlich 28 % der Sitze in nationalen Parlamenten sind mit Frauen besetzt.

 

„Global Youth Wellbeing“-Index

Der „Global Youth Wellbeing“-Index erhebt und verknüpft Daten zur Bewertung und zum Vergleich des Wohlergehens junger Menschen in der ganzen Welt. Sechs Aspekte des täglichen Lebens werden bewertet:

  • Bürgerbeteiligung
  • wirtschaftliche Chancen
  • Bildung
  • Gesundheit
  • Informations- und Telekommunikationstechnologie (IKT)
  • Sicherheit und Schutz

 

Bei der Bewertung werden auch Indikatoren auf Grundlage der persönlichen Einschätzung der Betroffenen berücksichtigt, da sich die Unzufriedenheit junger Menschen nicht immer aus ihrem Wohlstandsniveau ableiten lässt.

 

Das Maß an Wohlbefinden ist bei den meisten jungen Menschen eher gering. Nur bei 15 % ist es hoch oder mittel. Im Bereich Gesundheit fiel die Bewertung am besten aus, für wirtschaftliche Chancen hingegen am schlechtesten, sogar in Ländern mit hohem Wohlstandsniveau.

 

Über zwei Drittel der Länder erhielten für Gesundheit eine überdurchschnittliche Bewertung. Länder mit hohem Einkommen verzeichnen im Verhältnis weniger Geburten und Todesfälle, dafür mehr Fälle von Depressionen und Stress bei jungen Menschen.

Veröffentlicht: Mi, 25/11/2015 - 16:34


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