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Veröffentlicht: 04/04/2013 15:56

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Bildung in Deutschland

Grundschule, weiterführenden Schule, Berufsausbildung und Weiterbildungsangebote – das deutsche Bildungssystem begleitet einen lebenslang. Ein kurzer Überblick darüber, wie Bildung in Deutschland funktioniert.

© Armin Turudic / Eurodesk Germany

© Armin Turudic / Eurodesk Germany

Für das Schul- und Hochschulwesen sind in Deutschland die jeweiligen Bundesländer zuständig. Das Bildungssystem ist aber bundesweit einheitlich strukturiert.

 

Los geht’s mit dem sogenannten Primarbereich: die ersten vier Schuljahre verbringt man in der Regel in der Grundschule. Es folgt der Sekundarbereich I, also die weiterführenden Schulen Haupt-, Real- oder Gesamtschule sowie Gymnasium. Am Ende der Sekundarstufe I erlangt man entweder seinen Hauptschulabschluss oder – an Real- und Gesamtschule, sowie Gymnasium – die mittlere Reife. Sie erlaubt die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe. Diese bildet zusammen mit dem Berufsbildungssystem die Sekundarstufe II. Die Bildungsmöglichkeiten reichen hier also von dem dualem System von Berufsausbildung und Berufsschule über Berufsvorbereitungsjahr, Berufsfachschule und Fachoberschule bis hin zu beruflichem Gymnasium sowie gymnasialer Oberstufe.

 

Nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung beginnt der sogenannte Tertiärbereich: die Bildung an Hochschulen, Berufsakademien, Fachakademien und – nach einer entsprechenden Berufsausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung – an Fachschulen. Gemäß dem Motto lebenslanges Lernen bestehen aber auch nach der Berufsausbildung zahlreiche Chancen für die private und berufliche Weiterbildung: informell, also außerhalb von Bildungsinstitutionen, zum Beispiel im Rahmen eines Hobbys, eines Ehrenamts oder im Alltag, und formal, an Abendgymnasien, in Volkshochschulen oder Betrieben.