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Behindertensport in Deutschland

Basketballmannschaft Rollstuhlfahrer
© Deutscher Behindertensportverband
Es leben rund 7,5 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Zahlreiche von ihnen beweisen: eine Behinderung hindert einen nicht daran, Sport zu machen.

Es gibt zahlreiche Sportwettkämpfe für Menschen mit Behinderung. Der bekannteste sind die Paralympischen Spiele, auch Paralympics genannt. Das sind die Olympischen Spiele für Sportler mit Behinderung. Seit 1960 werden die Weltspiele für Behinderte regelmäßig ausgetragen. Sie finden jeweils drei Wochen nach den Olympischen Sommerspielen am gleichen Ort statt. Bei den Paralympischen Sommerspielen treten die Athleten in 22 Sportarten an, z.B. beim Radsport, Schwimmen, Judo, Sitzvolleyball oder Rollstuhlfechten.

 

Daneben gibt es noch andere Veranstaltungen im Behindertensport, zum Beispiel die Special Olympics - Spiele für Sportler mit geistiger Behinderung -, die Deaflympics - Spiele für gehörlose Sportler -, das Down-Sportlerfestival - Spiele für Sportler mit Down-Syndrom - und die Deutsche Meisterschaft Fußball der Werkstätten für Behinderte Menschen.

 

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) ist der zuständige Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund für den Sport von Menschen mit Behinderungen. Der DBS hat eine sich selbst verwaltende Jugendorganisation, die Deutsche Behindertensportjugend.

 

Alle, die auf der Suche nach Vereinen und Adressen für Behindertensport-Angebote in ihrer Nähe sind, können sich beim Info-Center für Behindertensport in Deutschland informieren.