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Ich bin so depri - Was tun?

Depressionen
© Flickr, Lst1984
Depression werden oft nicht erkannt oder unterschätzt, dabei sind sie ein großes Problem im Alltag. Was sind die Symptome? Was kann ich dagegen machen?

Depressionen – was ist das?

Wenn du dich niedergeschlagen und lustlos fühlst, Konzentrationsschwierigkeiten oder körperliche Beschwerden hast, die medizinisch nicht erklärbar sind, kann es sein, dass du unter einer Depression leidest. Diese kann sich zwar vielfältig äußern und ist deswegen nicht immer leicht zu erkennen, typisch ist aber das Gefühl, nichts mehr empfinden zu können, mut-, freud-, antriebs- und kraftlos zu sein. Depressive ziehen sich immer mehr in sich zurück, fühlen sich alleine und missverstanden.

Man unterscheidet zwischen einer unipolaren Depression, die sich durch ein Gefühl von innerer Leere, Energieverlust, Selbstzweifel,  Ängste, Schlafstörungen, Appetitverlust oder Lethargie auszeichnet, und einer bipolaren Depression, die durch einen Wechsel von "aufgekratzter" Fröhlichkeit und depressiven Tiefs gekennzeichnet ist.
 

Was kann ich tun?

Wenn die Depression leicht ist oder gerade am Anfang steht, können Sport oder Entspannungsverfahren helfen. Ein Arzt kann Antidepressiva oder pflanzliche Heilmittel verschreiben oder eine Therapie verordnen.

Der wichtigste Schritt, den Depressive tun können, ist zuzugeben, dass sie ein Problem haben und Unterstützung brauchen. Es hilft, sich bewusst zu machen, dass die Depression eine Krankheit ist wie andere auch. Man sollte nicht zögern, sich Hilfe zu suchen!
 

Wer hilft?

  • Deinem Haus- oder Facharzt kannst du dich jederzeit anvertrauen, der Arzt ist an die Schweigepflicht gebunden.
  • Neben deinem Arzt helfen dir auch Krisendienste und sozialpsychiatrische Dienste weiter, die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat Erste Hilfe Adressen zusammengestellt.
  • Die Jugendnotmail berät anonym und kostenlos. Du kannst online einen Notruf absenden!
  • Bei der Telefonseelsorge kannst du dich von ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beraten lassen: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222.
  • Einzel-, Gruppen- oder Familientherapien sind eine weitere Möglichkeit sich helfen zu lassen, ebenso Selbsthilfegruppen, die Betroffene zusammenbringen – im Internet findest du beispielsweise Klinikadressen und Adressen von Selbsthilfegruppen.

Veröffentlicht: Fr, 18/07/2014 - 11:33


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