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Umgang mit Stress

Schild zeigt Schriftzug: "You are now entering a stress free zone"
Wer kennt das nicht – Prüfungsstress, Arbeitsstress, lebenswichtige Entscheidungen – Hauptsache, man lässt sich davon nicht überrollen. So schwer es klingen mag: Bleib cool und lass dich nicht stressen!

Soll ich weiter studieren, eine Arbeit suchen oder doch eine Weltreise machen? Eine eigene Wohnung suchen oder im Hotel Mama bleiben? Mein Geld lieber sparen, ausgeben oder investieren? Sesshaft werden oder ein Partyleben als Single führen?

 

Wenn du zwischen 1980 und 2000 geboren bist, sind das wahrscheinlich genau die Entscheidungen, vor denen du gerade stehst. Dazu kommen finanzielle Probleme: Vielleicht musst du ein Studiendarlehen zurückzahlen oder mit einem niedrigen Einkommen leben. Da kann man beim Anblick der monatlichen Rechnungen schon mal ins Schwitzen kommen. Und dann noch die Wirtschaftskrise und die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Nicht umsonst haben Wissenschaftler Ende 2012 bei deiner Generation ein höheres Stressniveau als bei anderen Generationen festgestellt.

 

Das sieht alles ziemlich düster aus, ist aber kein Grund, sich runterziehen zu lassen. Du kannst die Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht ändern und hast auch keinen Einfluss auf die Höhe deines Studiendarlehens oder Häuserpreise. Am besten du triffst nicht alle Entscheidungen gleichzeitig, immer schön eins nach dem anderen! So kriegst du den Stress in den Griff:

 

  • Geh der Sache auf den Grund und frage dich, ob du irgendwas ändern kannst. Die Prüfungen musst du sowieso machen, aber vielleicht hilft es dir, einen Lernplan zu erstellen, um nicht alles bis zum letzten Moment aufzuschieben. Wahrscheinlich willst du nicht gleich kündigen, dann solltest du lernen, auch mal „Nein“ zu sagen oder nervige Kollegen darauf hinweisen, dass sie dich stressen.
  • Sport: Regelmäßige Bewegung hält dich fit, ist gut für dein Herz und sorgt für eine gute Nachtruhe, besonders, wenn du dich auch noch gesund ernährst. Aber vor allem fühlst du dich danach besser – also rauf aufs Fahrrad, in die Laufschuhe oder auf die Tanzfläche!
  • Entspannung: So eindeutig es sein mag, so wichtig ist es. Yoga, Atemübungen, ein Spaziergang im Park oder ein gutes Buch – das alles senkt den Blutdruck und die Muskelspannung. So kannst du Stress wirksam abbauen. Drogen, Alkohol oder Zigaretten mögen im ersten Moment denselben Effekt haben, sind aber auf Dauer keine gute Lösung.
  • Kontakt zu Freunden und Familie: Manchmal genügt ein gutes Gespräch mit Menschen, denen du vertraust, um wieder Mut zu fassen. Sie können dir raten und sehen dein Problem aus einer anderen Perspektive, womöglich einer viel positiveren!
  • Lachen: Guck dir was Lustiges im Fernsehen an, lies ein witziges Buch oder ruf jemanden an, der dich garantiert zum Lachen bringt – Hauptsache du lachst, denn dabei werden Hormone ausgeschüttet, die dein Wohlbefinden erhöhen und Stress abbauen.

Veröffentlicht: Do, 02/04/2015 - 11:57


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