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Junge mit Akne
© Flickr, Pollobarba

Im Kampf gegen die häufigste Hautkrankheit weltweit

Akne ist nicht nur ein typisches Teenagerproblem. Neben Hormonen gibt es noch andere Faktoren, die Pickel und Pusteln sprießen lassen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, Akne zu bekämpfen!

Akne: Entzündete Pickel und Pusteln, die vor allem in Teenager-Gesichtern blühen. 80 Prozent der Deutschen leiden irgendwann in ihrem Leben daran, was sie zur häufigsten Hautkrankheit überhaupt macht. Sie tritt in der Regel bei Jugendlichen zwischen dem zwölften und 17. Lebensjahr auf, aber auch Erwachsene plagen sie - Frauen vor allem kurz vor der Menstruation oder in einer Schwangerschaft, Männer zum Beispiel beim Missbrauch von Anabolika.

 

Doch kann man überhaupt etwas gegen Akne machen?

 

Die allerwichtigste Regel ist: nicht selbst daran rumdoktern! Dann entzünden sich die Pickel noch schlimmer und es können tiefe Narben zurückbleiben, die das Gesicht für ein ganzes Leben zeichnen.

 

Eine wichtige Rolle spielt auch eine gute Ernährung. Wissenschaftler sagen, besonders Omega-3-Fettsäuren und antioxidative Vitaminen beugen schlechter Haut vor. Aknepatienten sollten besser auf fette Nahrungsmittel verzichten und sich lieber an die in Fisch und Rapsöl enthaltenen mehrfach gesättigten Fettsäuren halten.

 

Auch einige Medikamente und Stress können das Sprießen der Pickel auslösen. Daher solltest du vorsichtig bei der Einnahme von Medikamenten sein und unterschiedliche Strategien zur Stressbewältigung ausprobieren.

 

Häufig werden Schälmittel oder Präparate mit Azelainsäure eingesetzt, um die Verhornung der Haut und Bakterien zu hemmen. Solche Mitel führen jedoch bei vielen zu Hautreizungen. Daneben ist auch die Behandlung mit antibiotischen Cremes, Salben oder einem Gel üblich. Die sollen die Besiedelung der Minifettseen mit Bakterien hemmen, kommen aber erst zum Einsatz, wenn andere Therapien versagt haben. Spätestens wenn dich die Akne auch psychisch belastet, solltest du einen Arzt aufsuchen und mit ihm Behandlungsmöglichkeiten besprechen.

 

Nicht zuletzt gibt es diverse Hausmittel, die im Kampf gegen Akne eingesetzt werden können. Ob und wie gut sie wirken ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich - manchen schwören auf Apfelessig andere auf Dampfbäder. Ausprobieren ob sie dir helfen ist jedenfalls nicht allzu teuer - oft brauchst du nur ein paar Zutaten, die du vielleicht eh in der Küche hast. So soll Apfelessig, Kamille oder Zink desinfizierend wirken, Heilerde die Bakterien aus der Haut ziehen, Zahnpasta die Pickel austrocknen, Honig oder Teebaumöl Bakterien und Pilze abtöten oder Bierhefe helfen, neues Gewebe aufzubauen.