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„Arbeit und Spaß schließen sich nicht aus“

Bau eines Holzgerüsts
© iStockphoto.com - cnicbc
Wie kriegen wir den Übergang von der Schule in die Ausbildung gut hin? Dieser Frage gingen rund 30 Jugendliche bei der internationalen Jugendbegegnung „ManuFUNtory“ nach und schnupperten praktische Arbeitserfahrung.

„ManuFUNtory“, der Name - eine Mischung aus „Manufactory“ (Fabrik) und „Fun“ (Spaß) - war Programm: Gemeinsam haben 31 Jugendlichen im Jugendgästehaus Lütjensee erste Erfahrungen in einem Handwerksjob gesammelt und dabei über ihre eigene Zukunft nachgedacht. In 17 Betrieben konnten die Jugendliche auf erste Tuchfühlung mit der Arbeitswelt gehen, darunter Maurer, Maler, Tischler, Schlosser und Elektriker. So schnupperte der 20-jährige Pedro aus Portugal erste Werkstattluft bei einem Kfz-Meister im schleswig-holsteinischen Trittau; der 16-jährige Rasmus aus dem dänischen Ryomgaard verlegte Styropor in einem Rohbau in Ahrensburg.

 

Die Jugendlichen kamen aus Italien, Portugal, Dänemark, der Slowakei und Deutschland. Die meisten von ihnen sind zwischen 14 und 19 Jahre alt. Jugendliche mit sozialen Auffälligkeiten oder schwierigem familiären Hintergrund, Schulabbrecher/-innen, vor allem aber junge Menschen, die noch nie erfahren haben, was „Arbeit“ tatsächlich bedeutet und die sich jetzt damit auseinandersetzen welche Probleme es beim Übergang von der Schule in den Beruf gibt und wie man diese lösen kann.

 

Denn für viele, die, wie die 15-jährige Maria, nicht mehr zur Schule gehen, sondern ihre Tage mit Freunden verbringen, ist ein achtstündiger Arbeitstag eine heftige Herausforderungen. Und wer sogar in ein anderes Land fährt, um sich dort einen Job anzugucken, sammelt besonders viele Erfahrungen.

 

Veröffentlicht: Fr, 18/07/2014 - 12:11


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