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Auftreten im Vorstellungsgespräch

Bewerbungsgespräch
© shutterstock.com, Stocklite
Du bist in der engeren Auswahl für einen Job oder ein Stipendium, jetzt steht das Bewerbungsgespräch vor der Tür. Ein sicheres Auftreten steigert deine Chancen. "Do's and Dont's" fürs nächste Vorstellungsgespräch.

Bewerbungsgespräche sind eine wahre Nervenprobe. Dabei ist mit einem sicheren, sympathischen Auftreten schon viel gewonnen. Mit ein paar Tipps kannst du beeinflussen, wie deine Gesprächspartner dich wahrnehmen. Aber eins ist auch klar: unter dem Druck eines Vorstellungsgesprächs kann man nicht alles durchhalten, was man sich vorgenommen hat. Wenn du ein paar dieser Do's and Dont's berherzigst, machst du ganz sicher einen positiven ersten Eindruck:

 

Dos

  • Kompetenz ausstrahlen: Eine aufrechte Körperhaltung, ein fester Händedruck und Blickkontakt machen gleich einen positiven Eindruck
  • Sitzordnung beachten: Erst hinsetzen, wenn du einen Platz angeboten bekommst. Wenn du den Sitzplatz wählen kannst, setzte dich im 90°-Grad-Winkel neben deinen Gesprächspartner.
  • Augenkontakt aufbauen: Schau deinem Gesprächspartner in die Augen, ein Lächeln mit den Augen bezeugt Sympathie und Interesse.
  • Höflich nachfragen: Hast du etwas nicht verstanden, scheu dich dich nachzufragen. Das ist besser, als mit zunehmend verunsichertem Blick dazusitzen.
  • Sprechtempo und Stimmlage kontrollieren: In der Aufregung redet man oft zu schnell, bei manchen wird die Stimme schrill, piepsig oder man kommt ins Stottern. Hier gilt Ruhe bewahren und versuchen etwas langsamer zu sprechen.

Don'ts

  • Nervösität zeigen: Wer nervös auf seinem Stuhl hin- und herrutscht, wippt oder am Kulli herumfummelt, fällt negativ auf.
  • Ablehnend wirken: Eng vor der Brust verschränkte Arme oder hochgezogene Schultern senden falsche Signale
  • Zu dick auftragen: Breitbeinige Macho-Posen oder dem Gesprächspartner ins Wort fallen sind absolute No Gos. Sei insgesamt lieber etwas zurückhaltender als zu forsch.
  • Floskeln vermeiden: "Vermutlich könnte das..." "Das kommt darauf an..." "Ich bin mir ziemlich sicher..." - wenn du jeden zweiten Satz mit einer Floskel beginnst, entsteht schnell der Eindruck, dass du unsicher bist und gar nicht genau weißt, wovon du redest.