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Auslandsstudium oder -praktikum mit Behinderung

© Flickr, Matt Mordfin
Studierende mit Behinderung stehen meist vor erschwerten Bedingungen, wenn sie sich ihren Wunsch nach einem Auslandsaufenthalt erfüllen möchten. Eine Sonderförderung im ERASMUS+-Programm unterstützt deutsche Studierende.

Wollen behinderte Studenten ins Ausland, wird es oft kompliziert und teuer. Hohe Kosten und der große organisatorische Aufwand schrecken viele Studentinnen und Studenten von dem Traum vom Auslandsaufenthalt ab. „Wo komme ich unter?“, „Welche Hochschule ist geeignet?“ und "Schaffe ich das mit meiner Behinderung überhaupt?" sind nur einige der Fragen, die den Studierenden Kopfzerbrechen bereiten können. Vor allem wegen dem finanziellen Mehraufwand nehmen bislang relativ wenige beeinträchtigte Studenten die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes wahr.

 

Behinderte mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50% können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines ERASMUS-Aufenthalts erhalten. Der DAAD bezuschusst Mehrkosten, wie zum Beispiel  für eine barrierefreie Unterkunft oder medizinische Unterstützung, falls Dritte – wie Krankenkassen oder Sozialämter – diese nicht übernehmen.

 

Eine Pauschale wird je nach dem jeweiligen Zielland vergeben.

 

Die Bewerbungen für ein ERASMUS-Stipendium müsst ihr direkt an eure Hochschule richten (bei Praktika manchmal auch an ein Hochschulkonsortium). Das Akademische Auslandsamt oder die ERASMUS-Koordinatoren deiner Hochschule beraten euch gerne!