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Berufspraktikum: eine berufliche und kulturelle Bereicherung

Berufspraktikum in eine andere Sprachregion der Schweiz mit Piaget Premier Emploi

Dank meinem RAV-Berater konnte ich eine tolle Erfahrung fürs Leben machen. Dieser riet mir, ein sechsmonatiges Berufspraktikum in einer anderen Sprachregion zu absolvieren und dabei die Berufspraxis mit Sprachkursen zu verbinden. Diese Kombination fand ich interessant und motivierend. Das Ganze startet mit einem Gespräch bei der ch Stiftung. Diese vermittelt einen dann an ein Unternehmen, in dem man Berufserfahrungen im eigenen Tätigkeitsbereich machen kann, bei mir ist das der kaufmännische Bereich. Die ch Stiftung informierte mich auch, dass sie als Organisatorin solcher Praktika des Programms Piaget – Offene Stellen intern selbst eine/-n Jugendliche/-n für ein Praktikum einsetzen kann. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und wurde direkt von der Stiftung angestellt.

Meine Hauptbeschäftigung bestand darin, die Kandidat/-innen des Programms Piaget von der Anmeldung bis zum Praktikumsende zu betreuen und mich dabei um Administratives zu kümmern. Während der gesamten Praktikumsdauer war ich ihre Bezugsperson. Darüber hinaus hatte ich die Aufgabe, die neuen Kandidat/-innen beim obligatorischen Informationsgespräch zu empfangen und ihnen alle Informationen zum Praktikumsverlauf zu geben. Am Anfang bereitete mir dies Mühe, weil meine Deutschkenntnisse rein schulischer Art waren. Meine Kolleg/-innen waren aber sehr geduldig und sorgten dafür, dass ich mich stets wohl fühlte. Das Ziel des Programms Piaget – Offene Stellen besteht ja genau darin, dass Praktikant/-innen Berufserfahrungen machen und gleichzeitig die eigenen Sprachkenntnisse verbessern.

In meinem Berufspraktikum habe ich gelernt, angemessene Beziehungen zu anderen Personen aufzubauen. Ich habe entdeckt, dass ich diese Eigenschaft habe und ich sie auch weiterhin pflegen möchte. Ich habe meine Deutschkenntnisse verbessert, und insgesamt regte mich das Praktikum an, mich in den Bereichen Wirtschaft und Personalführung weiterzubilden. Ich kann diese Erfahrung allen Jugendlichen wärmstens empfehlen, die sich engagieren und kulturelle Vorurteile abbauen möchten, die uns manchmal blockieren und Angst bereiten. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich am Anfang des Praktikums war, erkenne ich, dass ich mich dank dieser Möglichkeit der ch Stiftung weiterentwickelt habe und reifer geworden bin.