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So kannst du Fremdsprachenkenntnisse nachweisen

Wenn du eine Fremdsprache lernst, erweiterst du damit nicht nur deinen Horizont und dein kulturelles Verständnis – auch im Lebenslauf macht es sich gut, wenn du Fremdsprachenkenntnisse nachweisen kannst. Hier erfährst du, welche Zertifikate am häufigsten akzeptiert werden und wo du sie erhältst.

Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen

 

Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (Unterricht, Lernen, Bewertung von Sprachkenntnissen) wurde als Grundlage für den Fremdsprachenerwerb geschaffen. Er wird in Europa und auf anderen Kontinenten verwendet und existiert in 39 Sprachen.

 

Dieser Referenzrahmen teilt Sprachkenntnisse in sechs Niveaus ein, die auch als Grundlage für offizielle Fremdsprachentests dienen:

  • A1 und A2 – Basisniveau
  • B1 und B2 – Mittleres Niveau
  • C1 und C2 – Fortgeschrittenes Niveau

 

Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen

 

Du kannst für fast alle Sprachen Prüfungen ablegen, um deine Kenntnisse nachzuweisen. Diese Zertifikate werden oft von Arbeitgebern oder Hochschulen verlangt, etwa wenn du dich für ein Auslandsstudium bewirbst (im Allgemeinen wird dabei mindestens ein B2-Sprachniveau vorausgesetzt).

 

Bei den offiziellen Sprachinstituten findest du weitere Infos, zum Beispiel beim British Council für Englisch, beim Institut Français für Französisch oder beim Instituto Cervantes für Spanisch. Dort erfährst du auch, welche Zertifikate es gibt, wie die Prüfungen ablaufen, was sie kosten und wann sie stattfinden.

 

Um möglichst gut abzuschneiden, solltest du jeden einzelnen Prüfungsteil konzentriert vorbereiten. Gezielte Kurse sind eine Möglichkeit, aber wenn dir dazu die Zeit oder das Geld fehlt, kannst du dich auch eigenständig vorbereiten und deine Sprachkenntnisse testen.

 

Europass-Sprachenpass

 

Hast du längere Zeit im Ausland verbracht und dabei eine Sprache gelernt, ohne sie richtig schreiben zu können? Der Europass-Sprachenpass ist zwar kein offizielles Dokument, kann aber auch Kompetenzen ausweisen, die nicht durch formale Bildung erworben wurden. Im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen kannst du deine Sprachkenntnisse genau angeben. So werden sie international vergleichbar.

Veröffentlicht: Do, 11/08/2016 - 18:22


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