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© fotolia.com - Alexander Raths

Naturwissenschaften sind auch etwas für Mädchen!

Mädchen sind in Wissenschaft, Technologie und Forschung in Europa nach wie vor unterrepräsentiert, obwohl sie in der Schule in Naturwissenschaften und Mathematik genauso gute Leistungen wie Jungen zeigen. Vergeuden Sie Ihr Talent nicht! Die Wissenschaft braucht Mädchen!

Wenn Sie sich für eine Berufslaufbahn in Wissenschaft, Technologie oder Ingenieurwissenschaften entscheiden, könnten Sie – das heißt eine Frau – die nächste bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckung machen. Um Ihnen dabei behilflich zu sein, Ihren Traumjob in der Wissenschaft zu finden, hat die Europäische Kommission die Kampagne Wissenschaft ist Mädchensache ins Leben gerufen.

 

Wo sehen Sie Ihren Platz in der Wissenschaft?

Machen Sie mit beim Quiz, um Ihren Traumjob in der Wissenschaft zu finden. Wenn Sie mehr erfahren möchten, erkundigen Sie sich, wann die mobile Ausstellung „Wissenschaft ist Mädchensache“ in Ihr Land kommt. Räumen Sie mit Klischees auf und zeigen Sie der Welt, dass Naturwissenschaften tatsächlich auch etwas für Mädchen sind.

Wenn Sie eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen, können Sie dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern. Können Sie sich vorstellen, wie es sich anfühlt, etwas für den Umweltschutz zu tun, dafür zu sorgen, dass Menschen etwas zu essen haben, und Armut zu bekämpfen? In der Wissenschaft können Sie Ihre Fantasie und Kreativität nutzen, um Gedanken zu entwickeln, auf die zuvor kein anderer Mensch gekommen ist. Stellen Sie Fragen und eignen Sie sich das nötige Wissen an.

Mit ihren vielfältigen Tätigkeitsbereichen kann Ihnen die Wissenschaft große Zukunftschancen bieten. Eine Forschungslaufbahn kann Ihnen auch die Möglichkeit eröffnen, die Welt zu bereisen und in einem internationalen Team zu arbeiten.

 

 

 

Hintergrundinformationen

Obgleich Europa über ein großes Reservoir an weiblichen Talenten verfügt und die Mehrheit der Hochschulabsolventen Frauen sind, ist der Anteil der Frauen in Spitzenpositionen in der europäischen Wissenschaft nach wie vor sehr gering. Weibliche Hochschulabsolventen sind in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik stark unterrepräsentiert. Grund dafür ist, dass – obwohl Jungen und Mädchen in der Schule gleich großes Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern zeigen – sich zahlreiche Mädchen später von Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Technologie abwenden und sich für andere Fachrichtungen entscheiden.