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Veröffentlicht: 22/08/2013 15:42

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Cyber-Mobbing: Belästigung im Internet

Für junge Leute ist die Benutzung von Internet und Handy heutzutage selbstverständlich. Dadurch hat das Cyber-Mobbing in den letzten Jahren stark zugenommen. Wie kannst du Cyber-Mobbing verhindern oder bekämpfen?

Andres Rodriguez

Beim Cyber-Mobbing werden die jugendlichen Opfer mit E-Mails, SMS, in Chatrooms, per Handy, in den sozialen Medien oder mithilfe anderer technologischer Mittel belästigt, verletzt, beleidigt, beschimpft, bedrängt, bloßgestellt, bedroht oder auf andere Art zur Zielscheibe anderer junger Menschen. Wenn Erwachsene ins Spiel kommen, spricht man meist von Cyber-Stalking. Der Begriff Cyber-Mobbing bezeichnet vor allem die Belästigung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

 

Gegen Cyber-Mobbing

Der Europarat hat das Online-Forum Young People Combating Hate Speech eingerichtet, um gegen Rassismus und Diskriminierung im Internet vorzugehen. Von 2012 bis 2014 können sich junge Menschen und Jugendorganisationen für den Umgang mit Cyber-Mobbing schulen lassen. Das Projekt wird in Kursen und einer Onlinekampagne realisiert.

 

Offline tätig werden

Cyber-Mobbing findet zwar im Internet statt, aber auch in der „realen“ Welt kannst du etwas dagegen unternehmen. Bei Stop Cyber Bullying erhältst du Hilfe in Form des Anti-Cyber-Mobbing-Toolkits, in dem du viele Informationen darüber findest, wie du Cyber-Mobbing in deiner Schule oder Gemeinschaft verhindern und bekämpfen kannst.

 

Schütze dich

Es ist gar nicht so einfach, dem Cyber-Mobbing zu entkommen. Das Internet ist immer verfügbar, und die Attacken hören nicht auf, wenn das Opfer seinen Computer oder sein Handy ausschaltet. Ins@fe gibt dir Tipps, wie du dich im Internet schützen kannst – beispielsweise indem du deine Profile in sozialen Netzwerken für Außenstehende sperrst und nur Freunde hinzufügst, die du auch wirklich als solche bezeichnest.