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Psychische Gesundheit

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EU-Spot "Stop Cyber-Mobbing" klicksafe.de


Cyber-Mobbing: Belästigung im Internet

Wenn die Schule aus ist und die Zimmertür zugeht, geht Cyber-Mobbing weiter. Beleidigungen, Beschimpfungen, ganze Hassseiten erreichen ihre Opfer über Internet und Handy – jederzeit, jederorts.

Beim Cyberbullying werden jugendliche Opfer mit E-Mails, SMS, in Chatrooms, per Handy, in den sozialen Medien oder mithilfe anderer Kommunikationsmedien belästigt, verletzt, beleidigt, beschimpft, bedrängt, bloßgestellt oder bedroht. Fast jeder vierte Jugendliche kennt jemanden, der schon einmal im Internet fertiggemacht wurde, so die JIM-Studie 2011 zum Medienumgang von 12- bis 19-Jährigen.

 

Wenn man nichts macht, wird es schlimmer

Es ist gar nicht so einfach, dem Cyber-Mobbing zu entkommen. Das Internet ist immer verfügbar, und die Attacken hören nicht auf, wenn das Opfer seinen Computer oder sein Handy ausschaltet. Um Hilfe zu bekommen, wende dich an einen Erwachsenen dem du vertraust, an Verwandte oder (Vertrauens-)Lehrer. Außerdem ist es sinnvoll den Vorfall dem Service-Anbieter, über den du gemobbt wirst, zu melden. Soziale Netzwerke haben in der Regel Funktionen eingerichtet, über die Nutzer Kontakte sperren und beleidigende Inhalte melden können. Wenn du nicht auf die Beleidigungen reagierst, verliert es für den Täter meistens an Reiz.  Wenn es richtig schlimm wird und ein potenziell krimineller Fall vorliegt, wende dich an die Polizei.

 

Anlaufstellen die dich beraten und bei denen du weitere Hilfe findest, sind zum Beispiel die Nummer gegen Kummer, die EU-Initiative klicksafe, das Netz gegen Cybermobbing oder die Selbstschutz-Plattform juuuport auf der sich Jugendliche gegenseitig helfen, wenn sie Probleme im Web haben.