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Fragen und Antworten – Arbeitserlaubnisse

  • Ich stamme aus Kroatien und möchte mich in Frankreich selbständig machen. Nach Auskunft der französischen Behörden muss ich zu diesem Zweck eine Arbeitserlaubnis beantragen. Stimmt das?

    NEIN. Die Übergangsregelungen für kroatische Staatsangehörige gelten in den meisten EU-Ländern nur für Angestelltenverhältnisse. Wenn Sie in Frankreich eine selbständige Tätigkeit aufnehmen wollen, benötigen Sie dazu keine Arbeitserlaubnis.

  • Wenn ich mich über Arbeitsbedingungen beschwere, die nach österreichischem Recht illegal erscheinen, behauptet mein österreichischer Arbeitgeber, dass für kroatische Arbeitnehmer andere Vorschriften gelten. Stimmt das?

    NEIN, das stimmt nicht. Für Sie gelten befristete Beschränkungen für den Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt, doch dies wirkt sich nicht auf Ihre Rechte als EU-Bürger aus. Sie haben Anspruch auf dieselbe Behandlung wie einheimische Arbeitnehmer!

    Bleibt Ihr Arbeitgeber bei seiner Behauptung, sollten Sie ihn bei den österreichischen Arbeitsmarktbehörden melden.

  • Ich bin kroatischer Staatsangehöriger und möchte meine Leistungen bei Arbeitslosigkeit von Kroatien nach Österreich übertragen, um mich dort um eine Stelle zu bewerben. Ist das möglich?

    Bis zum Dienstag, 30. Juni 2020 dürfen Sie in Österreich möglicherweise nur mit Beschränkungen arbeiten. Dies kann sich auch auf die Möglichkeit der Übertragung Ihrer Leistungen bei Arbeitslosigkeit auswirken. Derartige Beschränkungen können sich jedoch jederzeit ändern. Wenden Sie sich daher für aktuelle Informationen an einen österreichischen Berater für den europäischen Arbeitsmarkt.

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