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Fragen und Antworten – Zugang zur Beschäftigung im öffentlichen Dienst

  • Darf ich im öffentlichen Dienst eines EU-Landes arbeiten, wenn ich kein Staatsangehöriger dieses Landes bin?

    JA — es gelten jedoch zwei Ausnahmen:

    • Wenn Sie Staatsangehöriger Bulgariens oder Rumäniens sind, benötigen Sie eventuell eine Arbeitserlaubnis, um in einem anderen Land arbeiten zu dürfen.
    • Nationale Behörden können den Zugang zu Stellen im öffentlichen Dienst beschränken, zu deren Aufgabengebiet die Ausübung behördlicher Befugnisse und die Wahrung der allgemeinen Interessen des Staates zählen (beispielsweise bestimmte Stellen im diplomatischen Dienst oder bei den Streitkräften, der Polizei, den Sicherheitskräften oder Steuerbehörden). Pauschale Beschränkungen sind jedoch nicht zulässig; jede Stelle muss einzeln geprüft werden.

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  • Ich bin Beamter/Beamtin und möchte mich in einem anderen EU-Land um eine Beamtenstelle bewerben. Wird meine Berufserfahrung anerkannt?

    JA — Ihr neues Beschäftigungsland muss Ihre einschlägige Berufserfahrung vollständig anerkennen, auch wenn Sie diese in einem anderen EU-Land gesammelt haben. Eine vergleichbare Berufserfahrung muss bei der Festlegung des Gehalts, der Besoldungsgruppe und der Beschäftigungsbedingungen die gleiche Berücksichtigung finden. Dies gilt auch für den Zugang zur Beschäftigung im öffentlichen Dienst.

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  • Grundsätzlich kann ich mich für eine bestimmte Stelle im öffentlichen Dienst in Griechenland bewerben, obwohl ich aus Zypern stamme. Die griechischen Behörden verlangen für die Bewerbung jedoch, dass ich mindestens drei Jahre lang in Griechenland gewohnt haben muss. Ist dies rechtens?

    NEIN — Jede Regelung, die besagt, dass Sie erst in Ihrem neuen Aufenthaltsland wohnen müssen, bevor Sie Zugang zu einer bestimmten Stelle im öffentlichen Dienst erhalten, ist rechtswidrig – es sei denn, dies ist aufgrund besonderer Anforderungen für die entsprechende Stelle gerechtfertigt.

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Footnote

In diesem Fall in den 27 EU-Ländern sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz

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